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Adeg und Spar in Thüringen

Nahversorgung Thüringen
Nahversorgung Thüringen
Kommunale Herausforderungen beschäftigen die Thüringer Gemeindevertretung.

Thüringen. „Billa schließt, Adeg kommt“ heißt die Kurzformel im momentanen Nahversorger-Karussell in Thüringen. Parallel dazu laufen Gespräche mit Spar, einen weiteren Markt im Dorfzentrum zu eröffnen. Dazu braucht es allerdings auch entsprechende Baugründe. Diese sollen Spar durch Aussiedlung eines landwirtschaftlichen Anwesens angeboten werden. Damit könnte dann auch die Option „Pfarrbongert“ zur Nutzung von Sozialeinrichtungen eingelöst werden. „Wir brauchen dringend Räumlichkeiten für den Kindergarten, betreutes Wohnen, Ganztagesbetreuung von Kindern und weitere Sozialeinrichtungen“, macht Bürgermeister Berno Witwer auf Bedarf aufmerksam. Verhandlungen mit der Landwirtfamilie Martin Walter über Möglichkeiten einer Ablöse des Anwesens im Dorf sollen Altbürgermeister Helmut Gerster, Otto Elsensohn und Reinhold Schneider für die Gemeinde als „Vertrauenspersonen“ führen. Parallel dazu wird im Sozialausschuss eine Raumbedarfserhebung für allenfalls geplante Einrichtungen erfolgen.

Hitzige Debatten

Hitzige Debatten quer durch die Fraktionen gibt es in der Gemeindestube beim Thema Trainingsplatz. Da liegen drei Angebote für Unterbau, Kunstrasenbelag und Umzäunung vor. Swietelsky ist mit 598.767 Euro vor der Strabag mit 604.962 Euro und dem Vorarlberger Sportplatzbauer Loacker mit 708.519 Euro netto Bestbieter. Vizebürgermeister Reinhold Schneider sieht Mängel in der Ausschreibung des gemeindeeigenen Bauamtes. Schlussendlich einigt man sich mehrheitlich 15:5 für eine „Drüberschau“ durch die Bauexperten Karl Hänsler und Paul Martin, um allfällige Ungereimtheiten, die zu einem Garantieverlust führen könnten, auszuschließen.

Ungereimtheiten

Auch bei der Debatte „Radbrücke über die Lutz“ gibt es Ungereimtheiten, weil anscheinend „vergessen“ wurde, die in Ludesch ortsansässige Baufirma „Wucher“ zur Angebotserstellung einzuladen. „Es sei Stillschweigen vereinbart“, will Bürgermeister Berno Witwer vor der Gemeindevertretung bis zur Vergabe dazu keinen Kommentar abgeben. Um Verzögerungen zu vermeiden, werden die Agenden dem Gemeindevorstand übertragen. Die Gesamtbaukosten dürften sich auf rund 295.000 Euro belaufen. Für Thüringen und Ludesch fallen je rund 47.500 Euro an. Den Rest übernimmt das Land.

 

Autor: Harald Hronek

Thüringen

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