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Achtung Fake: Angebliche Kettennachrichten der Feuerwehr im Umlauf

Derzeit ist eine Fake-Meldung auf Facebook im Umlauf.
Derzeit ist eine Fake-Meldung auf Facebook im Umlauf. ©Symbolbild: Roland Paulitsch, Screenshot/Facebook
Auf Facebook werden derzeit Kettennachrichten verbreitet: Die Feuerwehr warnt darin angeblich vor Betrügern, die von Haus zu Haus gehen. Die Polizei Vorarlberg klärt auf.

Ein besorgter Leser leitete eine dubiose Kettennachricht, die auf Facebook im Umlauf ist, an VOL.AT weiter. Es soll sich dabei angeblich um eine Nachricht der freiwilligen Feuerwehr handeln. "Es sind Leute unterwegs, die sich von Haus zu Haus durcharbeiten und kontrollieren wollen, ob die jetzt seit Januar gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder vorhanden sind", heißt es in der Nachricht. Man solle die Personen nicht ins Haus lassen, warnt die Meldung vor angeblichen organisierten Verbrecherbanden. "Es gibt auch Typen, die anläuten und behaupten, Virustest durchführen zu müssen", so die Kettennachricht weiter. Ist die Nachricht echt oder handelt es sich dabei um eine erneute Fake-Meldung?

Achtung: Diese Nachricht ist ein Fake. Quelle: Screenshot/Facebook

Günther Watzenegger, der Geschäftsführer des Feuerwehrverbandes in Vorarlberg, habe gegenüber der Polizei bestätigt, dass es sich dabei um keine Warnung der Feuerwehr handle, so Robert Vonach von der Polizeipressestelle auf VOL.AT-Anfrage. "Das ist totaler Blödsinn. Die Feuerwehr schickt keine Leute auf den Weg, um Rauchmelder zu kontrollieren. Das macht man nicht", gibt Vonach zu verstehen. "Das ist Sache der Baubehörde. Bei der Bauabnahme werden die Rauchmelder kontrolliert, aber danach nicht mehr", betont der Mitarbeiter Polizeipressestelle. Es handle sich dabei um eine absolute Fakemeldung.

"Ein reiner Fake"

Auch was die angeblichen Virustests angeht, schafft die Polizei Klarheit: "Das ist ein reiner Fake. Hierzu ist uns nichts bekannt", so Vonach. Bisher sei der Polizei in Vorarlberg auch kein Fall bekannt, bei dem jemand vorgegeben habe Rauchmelder zu kontrollieren oder Tests zum Coronavirus zu machen. Es könne aber durchaus sein, das einzelne Personen unterwegs seien, die versuchen würden, die Situation so auszunutzen. Von dem her habe der Verfasser der Nachricht in einem Punkt recht: Man solle sicherheitshalber niemanden in die Wohnung oder das Haus lassen.

(Red.)

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