"Acht Overalls und sechs Helme"

Großer Andrang beim Lehrlingsevent auf dem Röthner Driving Camp. Stargast Christian Klien stellt sich nach einigen Proberunden mit dem Verlosungssieger im privaten Jaguar den "VN"-Fragen.

VN: Hast du dich schon mit einem Fahrerkollegen angefreundet?
Klien: “In der Formel 1 hast du einfach nicht die Zeit, um Freundschaften zu pflegen. Aber ich verstehe mich prima mit meinem Kollegen Mark Webber und auch mit Sauber-Pilot Felipe Massa. Die Kontakte entstehen am ehesten bei der Fahrerbesprechung oder bei der Fahrerparade.”

VN: Du kämpfst sichtlich mit einem instabilen Heck!
Klien: “Der Jaguar R5 reagiert hinten sehr nervös, wir haben ein Balance-Problem. Ich muss viel mit Gegenlenken korrigieren, was freilich viel Zeit kostet und Reifen verschleißt.”

VN: Niki Lauda meint, dass man sich bei Jaguar um dich zu wenig kümmert. Man täte zu wenig, um dir zu helfen, oberdrein wäre dein Renningenieur vielleicht nicht unbedingt top.
Klien: “Da bin ich anderer Meinung! Die Crew um mich herum arbeitet sehr engagiert, die Chemie passt und mein Renningenieur Stefano Sordo ist ein talentierter, hoch motivierter Mann.”

VN: Wie viele Overalls und Helme verbraucht eigentlich ein Formel-1-Pilot in einer Saison?
Klien: “Wir benötigen so an die acht Overalls und sechs Helme. Ich muss mich jetzt diesbezüglich um nichts mehr kümmern, das macht alles das Team. Die meisten Stücke werden nach Saisonende an die Sponsoren verschenkt.”

VN: Gibt es etwas, was dir am Formel-1-Leben nicht gefällt?
Klien: “Mir fällt nichts ein! Alles macht einen unglaublichen Spaß. Für mich ist es ein Traumjob.”

VN: Nächster Grand Prix ist Spa in Belgien, eine absolute Fahrerstrecke.
Klien: “In der Formel Renault war Spa meine Lieblingsstrecke. Das Rennen wird eine ganz große Herausforderung für mich. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die berüchtigte Senke von Eau Rouge mit einem Formel-1-Auto fahren lässt.”

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