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Abtrünnige bekamen Recht

Der Senat 2 der österreichischen Fußball-Bundesliga hat am Montag entschieden, dass die Vertragsaustritte von Peter Hlinka und Didi Berchtold bei SW Bregenz berechtigt waren.

Der Senat 2 der Bundesliga hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch am Ende gab er den Spielern recht. Er wertete die Vertragsaustritte von Peter Hlinka und Didi Berchtold wegen ausständiger Prämien als berechtigt. Beide Spieler sind damit kostenlos frei. Die Bregenzer werden gegen das Urteil Einspruch beim Protestkomitee der Liga einlegen. Dafür haben sie drei Tage Zeit. Präsident Hans Grill droht den Spielern: „Wir sehen uns vor dem Arbeitsgericht wieder. Wenn nötig, gehe ich zum Obersten Gerichtshof“, reagierte der SWB-Boss wütend. Die Spieler ihrerseits nahmen das Urteil gelassen entgegen. „Damit habe ich gerechnet“, meinten sie unisono.

Nichtsdestotrotz hat Rekordmeister Rapid Wien am Dienstag die Verpflichtung von Hlinka bekannt gegeben. Der 25-jährige zwölffache slowakische Teamkicker hat bei den Grün-Weißen einen Dreijahresvertrag unterzeichnet und reist am Donnerstag ins Rapid-Trainingslager nach Laa an der Thaya. „Peter Hlinka war ein Wunschspieler der sportlichen Führung. Er ist ein ausgezeichneter Fußballer, der sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann”, meinte Rapid-Sportmanager Peter Schöttel.

Dafür haben die Bregenzer am Dienstag die Verpflichtung des Niederländers Stefan Jansen bekannt gegeben. Der 31-jährige Stürmer, der heuer mit FC Den Bosch den Aufstieg in die niederländische Ehrendivision geschafft hatte, unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Sommer 2006. Jansen erzielte in der Saison 2002/03 20 Tore für Den Bosch, in der abgelaufenen waren es sogar 25.

Schon am Mittwoch könnte ihm ein weiterer Benelux-Mann folgen. Denn Grill erzielte auch mit dem Belgier Gunther Verjans eine Einigung, ein Vertrag ist noch nicht unterschrieben. Der 30-jährige belgische Mittelfeldspieler war zuletzt bei St. Truiden unter Vertrag.

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