AA

Absturz in Rumänien: Möglicherweise Pilotenfehler

Der Absturz eines österreichischen Kleinflugzeuges in den rumänischen Karpaten am Dienstag dürfte auf einen Pilotenfehler zurückzuführen sein, sagte eine Sprecherin des Flugzeugbauers "Diamond Aircraft" mit Sitz in Wiener Neustadt.

Anscheinend haben Augenzeugen davon berichtet, dass der Flieger viel zu tief geflogen ist und einen Baum gestreift hat.

Die Identität der beiden niederösterreichischen Opfer offiziell durch eine Obduktion geklärt worden. Auch der Flugzeugbauer „Diamond Aircraft“ mit Sitz in Wiener Neustadt hat nun bestätigt, dass es sich bei den Toten um den 54-jährigen Piloten sowie um einen 45-jährigen Angestellten eines Vermessungsbüros handelt.

Die Obduktion sei abgeschlossen, die Angehörigen wurden informiert, die Rückführung der sterblichen Überreste sei bereits veranlasst worden, sagte ein Sprecher des Außenministeriums auf APA-Anfrage. Eine Unfallkommission war weiter mit der endgültigen Klärung der Absturzursache beschäftigt. Das Ergebnis der Untersuchung stehe noch nicht fest.

Die zweimotorige Maschine mit dem Kennzeichen OE-FCD war am Dienstag aus der südrumänischen Stadt Craiova zu einem Erkundungsflug gestartet. An Bord befanden sich die zwei Niederösterreicher sowie ein rumänischer Fotograf, der topographische Aufnahmen machen sollte. Dabei krachte die Maschine in ein Waldgebiet. Die DA42 war in Österreich registriert und für einige Flüge von 24. bis 27. September angemietet worden.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Absturz in Rumänien: Möglicherweise Pilotenfehler
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen