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Abschlusserklärung beim G-8-Gipfel

In ihrer Abschlusserklärung zum G-8-Gipfel in Japan haben die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Acht am Mittwoch dazu aufgerufen, eine Lösung für die enorm gestiegenen Öl- und Nahrungsmittelpreise sowie für die wachsende Inflation zu finden. Merkel zum Abschluss  Schwellenländer unzufrieden  Kritik von Zapatero  Emissionen halbieren bis 2050

Die G-8-Staaten sprachen sich zudem für mehr Transparenz auf dem weltweiten Ölmarkt und einen Dialog zwischen Erdölproduzenten und -verbrauchern aus.

Zum Klimaschutz bekräftigten die G-8-Staaten ihren Beschluss vom Vortag, in dem sie sich darauf festlegten, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 zu halbieren. Dabei unterstrichen sie, dass dieses Ziel nur durch weltweite Initiativen erreicht werden könne. In der Schlusserklärung heißt es allerdings auch, dass das, was die großen Wirtschaftsmächte machen könnten, sich von dem unterscheide, was für die Entwicklungsländer möglich sei.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hält indes die Ergebnisse des G-8-Gipfels für nicht ausreichend. Das langfristige Ziel, die Treibhausgase bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren, sei zwar ein klarer Schritt vorwärts, sagte Ban. Es sei jedoch mehr nötig.

Die G-8 will weiters noch enger mit den fünf wichtigsten Schwellenländern kooperieren. Eine Erweiterung der Gruppe führender Industriestaaten um Länder wie China oder Indien ist dagegen zunächst vom Tisch. Beim Gipfeltreffen im japanischen Toyako verständigte sich die Gruppe der Acht darauf, die Beratungen mit der sogenannten G-5 der Schwellenländer im nächsten Jahr auf einen vollen Tag auszubauen.

Der G-8 gehören neben Deutschland die USA, Japan, Kanada, Russland, Frankreich, Großbritannien und Italien an. Beim Gipfel 2007 in Heiligendamm wurde ein Dialogprozess mit den fünf wichtigsten Schwellenländern eingeleitet, der zunächst auf zwei Jahre befristet ist. Im nächsten Jahr soll beim Gipfel in Italien über eine Fortsetzung entschieden werden.

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