Abschluss bedeutet eine Öffnung

Das Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus gehört nun dem Publikum. David Pountney will das neue Haus noch intensiver bespielen.  

Das Bregenzer Festspielhaus mit seinem ursprünglichen Baukörper nach Plänen von Wilhelm Braun und den Zu- und Umbauten durch das Architekten-Duo Much Untertrifaller und Helmut Dietrich ist Kultur-, Kongresszentrum, das nun den Anforderungen der jeweiligen Betriebe entspricht.

Es ist angesichts der Funktionalität und der technischen Einrichtungen auch Kompetenz-, in Verbindung mit der Seebühne sogar Forschungszentrum.

Unbegrenzt

Es ist, und das nimmt man beim Betreten des nun fertig ausgebauten Hauses sofort wahr, ein Haus für Besucher.

Der Abschluss des in den Neunzigerjahren notwendig gewordenen Ausbaues kommt somit einer Öffnung gleich. Zwar kompakt, mit den nun wie ein zartes Muster anmutenden Fensteröffnungen, aber durchaus einladend, wirkt die Fassade zur Stadtseite hin. Foyers und Stiegenaufgänge sind großzügig, berücksichtigen aber ein menschliches Maß.

Bewusst unterstrichen

Der eigentliche Theatersaal hebt sich mit seiner dunklen Außenhaut vom hellen Foyer ab. Hier wurde ein Übergang zum Erlebnisraum bewusst verstärkt. Fast auf einer Linie angeordnet, findet der Besucher nun in die einzelnen Veranstaltungsräume. Erste Eindrücke im großen Saal lassen bereits eine Verbesserung der Akustik feststellen.

Daten und Fakten

  • Bauzeit: 29. August 2005 bis 30. Juni 2006
  • Bauherr: Landeshauptstadt Bregenz
  • Planung: Architekturbüro Dietrich/Untertrifaller Bregenz
  • Team: 18 Ingenieurbüros
  • Finanzierung: 35 Millionen Euro durch Bund, Land und Stadt, etwa fünf Millionen durch Private
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