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Abfangjäger: Volksbegehren verschoben

Die Einleitung des Anti-Abfangjäger-Volksbegehrens wird von Freitag, auf kommenden Dienstag verschoben. Das erklärte der Leiter der Initiative, Rudolf Fußi.

Der Grund für die Maßnahme ist eher unüblich. Nach Angaben Fußis gehen einfach zu viele Leute unterschreiben, obwohl die nötige Zahl an Unterstützungserklärungen längst erreicht ist.

Deshalb appelliert der Abfangjäger-Gegner nun an potenzielle Unterstützer, sich zunächst zurückzuhalten. Denn die Unterschriften, die nach Einleitung des Volksbegehrens geleistet werden, seien ungültig. Zudem würde das zeitliche Prozedere unnötig verzögert. Ursache für den Unterstützerstrom ist nach Ansicht Fußis die zuletzt gesteigerte Berichterstattung in den Medien.

Fußi, Vorsitzender der Kleinpartei „Die Demokraten“, hatte bereits am vergangenen Dienstag 18.335 Unterstützungserklärungen für die Anti-Abfangjäger-Kampagne der Öffentlichkeit präsentiert. Als Ziel für das Volksbegehren nannte er eine Million Stimmen. Der Zeitpunkt der Eintragungswoche steht noch nicht fest.

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