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A1 Bregenz verspielt Führung in der Schlussphase

Der österreichische Rekordmeister spielt in der Handball-Arena gegen den Tabellendritten HC Linz AG 30:30 (16:14) Unentschieden. Alpla Hard verlor das Westderby in Innsbruck mit 26:28 (13:14).

Die Bregenzer führen zwei Minuten vor Schluss noch mit zwei Toren, müssen dann allerdings durch Treffer von Uwe Schneider und Alexander Hermann den Ausgleich hinnehmen. Bregenz ist mit zehn Punkten durch das schlechtere Torverhältnis hinter Krems Tabellenzweiter.

Stimmen zum Spiel:

Gernot Watzl (Mitte Aufbau): “Wir haben im Angriff zu wenige Bälle getroffen und dann zuviele Gegenstoßtreffer kassiert. Ich bin sehr enttäuscht!”

Fabian Posch (Kreis): “Linz ist hinten sehr kompakt gestanden und hat gut verteidigt. Wir haben im Angriff nie wirklich aufspielen können und unsere guten Chancen leichtfertig verworfen.”

Lukas Frühstück: “Ich denke wir haben zu Beginn das hohe Tempo der Linzer unterschätzt. Sie haben sehr konzentriert gespielt und weniger Fehler als wir gemacht. Wir hätten uns bei 27:23 in der 51sten Minuten entscheidend absetzen müssen. Das ist uns nicht gelungen und so hat Linz zum Schluss noch den bitteren Ausgleich geschafft.”

A1 Bregenz – HC Linz AG 30:30 (16:14)
Beste Werfer: Rauch 7, Tyrner und Schlinger je 6 bzw. Stachelberger 10, Schneider 5
Hard verlor in Innsbruck
Die ”Roten Teufel” starteten dank zweier Siebenmetertreffer mit einer 2:0-Führung, Thomas Schinagl stellte in der fünften Minute aber schon auf 2:2. Die Partie wogte in der Folge hin und her, kein Team konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Hard lag zwischenzeitlich erneut mit zwei Toren in Front, HIT antwortete neuerlich mit dem Ausgleich (11:11, 26.). Die Vorarlberger konnten allerdings nach der ersten Halbzeit einen hauchdünnen 13:14-Vorsprung behaupten.

Die zweite Hälfte begann denkbar ungünstig: Hard erwischte den besseren Start und zog auf drei Tore Differenz davon (14:17). Doch nun begann die HIT-Defensive regelrecht aufzublühen und mit ihr auch Torhüter Luka Marinovic. Der Vizemeister scheiterte mehrfach an der Innsbrucker Deckung und fand kaum mehr ein probates Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Eine Viertelstunde lang fanden lediglich zwei Bälle den Weg ins Gehäuse der Gastgeber. Acht Minuten vor dem Ende gelang Klemens Kainmüller das 24:18 für HIT – doch die Schlussphase wurde nochmals spannend. Die Öhler-Sieben brachte am Ende den Sieg aber noch über die Zeit und liegt somit wieder voll auf Kurs.

HIT – Alpla HC Hard 28:26 (13:14)
HIT: Marinovic (1); Kainmüller (5), Schinagl (5), Radenovic (4), Rackauskas (3), Walter (3), Göschl (2), Mayr (2), Simunic (2), Steiger (1)
Hard: Kuzo (7), Watzl (6), Glusaks (5), Jochum (3), Knauth (3), Kathrein (1), Tluczynski (1)
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