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A1 Bregenz gegen den Schweizer Meister

©A1 Bregenz
Das Duell am Mittwoch, Beginn 19:00, in der Bregenzer Handballarena birgt besondere Brisanz: Es spielen die besten Teams der Schweiz und Öster­reichs, zwei potentielle Champions League-Gegner.

Sollten die Bregenzer nämlich die Qualifikation schaffen würden sie in der CL-Gruppe G auf die Zürcher treffen.

Für die Bregenzer Fans gibt es ein Wiedersehen: Torhüter Arunas “Ara” Vaskevicius wurde von Amicitia neu verpflichtet. Von 2001 bis 2005 spielte er in Bregenz, ehe er über Delitzsch und Hildesheim nach Zürich kam. Neu im Team ist auch Toni Kern von Füchsen Berlin – er hat dort letztes Jahr mit Conny Wilczynski zusammengespielt.

Cheftrainer Robbie Kostadinovich (Trainer des Jahres in der Schweiz) hat in Zürich ganze Arbeit geleistet und das ehrgeizige Team gleich im ersten Jahr nach dem erneuten Aufstieg in das Oberhaus des Schweizer Männerhandballs zur Meisterschaft geführt. Es ist nach den Jahren 1987, 1988 und 1989 der vierte Titelgewinn von Amicitia Zürich. In einem dramatischen Herzschlagfinale besiegte das Kostadinovich-Team den Serienmeister der vergangenen Jahre, Kadetten Schaffhausen GCZ, mit einem Tor Differenz in der so genannten „Finalissima“. Der Schweizer Meister startet nun in der Champions League und darf sich in der Vorrundengruppe G u.a. mit den europäischen Top-Teams von Montpellier HB und mit dem spanischen Vorzeigeclub Ademar Leon messen.

Die Fans in der Bregenzer Handballena dürfen sich u.a. auf den norwegischen Ausnahmehandballer Frank Löke (der mit Matthias Günther zusammen in Schwerin gespielt hatte) freuen. Der Amicitia-Kreisläufer war einer der herausragenden Handballer bei der diesjährigen Handball-EM in Norwegen und wurde trotz Verletzung in das Allstar-Team der EM gewählt. Auch bei der nur knapp verpassten Olympia-Qualifikation der Norweger war Löke der Topscorer der Norweger.

Mäzen Arno Schuler, vormals Geldgeber bei den Grashoppers Zürich, hatte bereits nach dem Aufstieg von ZMC Amicitia Zürich sein Team prominent verstärkt. Auch der 16-fache deutsche Nationalspieler Jan-Henrik Behrends fühlt sich in der Schweiz sichtlich wohl. Mit Regisseur Andy Schmid steht der zweitbeste Goalgetter der Swiss Handball League (252 Tore) und Spieler des Jahres in der Schweiz im Team von Amicitia-Geschäftsführer Roger Keller, der übrigens als EHF-Marketing-Supervisor in der vergangenen Saison bei allen drei Bregenzer CL-Spielen in der Handballerana war.

Quelle: Pressetext A1 Bregenz

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