Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

A1 Bregenz: Einer muss gehen

Knalleffekt bei Meister A1 Bregenz. Mare Hojc oder Roland Schlinger müssen den Verein verlassen – ein Großsponsor stieg aus, jetzt fehlt das nötige "Kleingeld".

Ene, mene meck – und du bist weg! Wer kennt ihn nicht, diesen Auszählreim – der meist am Anfang eines lustigen Kinderspieles steht? Gar nicht lustig und auch kein Kinderspiel ist die folgende Geschichte. Denn sie betrifft erwachsene Sportler und bedroht deren Arbeitsplatz. Wie die NEUE exklusiv in Erfahrung brachte, wurden zwei Spieler von Handballmeister A1 Bregenz von der Vereinsführung aufgefordert, sich einen neuen Verein zu suchen. Die wirtschaftliche Situation – offenbar hat ein Großsponsor den Geldhahn zugedreht – mache diesen bedauerlichen Schritt notwendig, die ausstehende Verpflichtung eines Torhüters von internationalem Format sei sonst nicht möglich. Betroffen sind nach eigenen Angaben Spielmacher Mare Hojc und Rückraum-Schütze Roland Schlinger. Während Hojc am 10. März für weitere zwei Jahre in Bregenz verlängerte, entschied sich Schlinger (nach vorheriger Veröffentlichung seines definitiven Abgangs aus Bregenz) erst am 1. April für seinen Verbleib in der Landeshauptstadt – ein Zeitpunkt, welcher sich nun tatsächlich als Aprilscherz entpuppen könnte. Eine Nachfrage bei Hojc ergab: “Kein Kommentar. Roland Frühstück hat uns untersagt, darüber zu reden.” Zum Glück “traute” sich dann Schlinger, Licht in die Sache zu bringen: “Die Situation ist echt pervers. Da entscheide ich mich nach langem Hin und Her für Bregenz – und jetzt das. Sicher, wir haben beide einen gültigen Vertrag und könnten da­rauf bestehen, aber dann ist der Verein in Schwierigkeiten und das will ich auch nicht. Die können ja nichts dafür, wenn ein großer Sponsor von 100 auf null geht.” Sollte Schlinger freiwillig gehen, besteht er auf eine Richtigstellung des Vereines, “dass ich mit meinem Weggang Bregenz saniert habe”.

Füssinger: “Türe ist offen”

Hard-Manager Hansjörg Füssinger beurteilte auf NEUE-Anfrage die Verpflichtung von Schlinger – mit dem schon im März beinahe eine Einigung zustande gekommen wäre – als “durchaus möglich. Heute Abend berät der Vorstand unter anderem auch darüber”. Die Türe sei für Schlinger “auf jeden Fall offen, einer wie er ist immer ein Kandidat für uns”.

Entscheidung im Play-Off

In der achten von zehn Play-Off-Runden plant Tabellenführer Bregenz am Freitagabend (19 Uhr) zu Hause einen Pflichtsieg gegen den Fünften UHK Krems ein – schließlich feiert man den “Tag der Arbeit” und will diese besser als im Derby vergangenen Samstag (28:28) verrichten. Mit einem vollen Erfolg wäre Bregenz Platz eins vor dem Halbfinale sicher – Hard weist vier Zähler Rückstand auf, zog in den direkten Begegnungen mit dem Ligaprimus aber den Kürzeren. Dem ALPLA HC Hard genügt heute beim Tabellenletzten ULZ Schwaz schon ein Punkt, um Platz zwei zu sichern. Bei einem Bregenzer Umfaller bestünde auch noch die theoretische Chance auf den Play-Off-Sieg.

 

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • A1 Bregenz: Einer muss gehen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen