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A Dorf – a Musig – a tolls Fäscht

Flotte Mädels und Damen beim Jubiläumsfest des MV Gaißau
Flotte Mädels und Damen beim Jubiläumsfest des MV Gaißau ©AJK
Allen kritischen Wetterprognosen zum Trotz konnten Musikanten und Gäste am Samstag in Gaißau einen tollen und trockenen Festumzug erleben. Das 3. Rheindelta-Musikfest war einer der Höhepunkte zum 170-Jahr-Jubiläum des MV Gaißau.
170 Jahre Musikverein Gaißau

Den Auftakt zum Jubiläumsfest bot das ausverkaufte Oktoberfest am Freitag. Der MV Weiler / Allgäu und „Wolkenbruch“ geigten auf. Die vielen Gastkapellen sowie eine große Schar an weiteren Gästen machten dann den Samstag zum Höhepunkt des Festes. Um 16 Uhr startete der Festumzug Richtung Rheinblickhalle, etliche der Gastkapellen kamen dabei gleich zu Fuß über die Grenze aus der Schweiz. Rheineck, St. Margrethen, Thal und Berneck nahmen in Gaißau ebenso teil wie die Musikantinnen und Musikanten aus Höchst, Fußach, Hard und Lustenau. Eskortiert wurden die Gastkapellen nicht nur von flotten Festdamen, sondern auch von Traktor-Oldtimern vom Rheindelta Träkerclub.
In der Halle gab es dann den Fahnenaufmarsch und Unterhaltungsmusik. Und alle anwesenden Musikanten gemeinsam ließen die Halle beim Gesamtchor mit drei gemeinsam gespielten Märschen erzittern. Für die vielgelobte Dekoration hatten die beiden Schwestern Tanja Violand und Sonja Hildebrand mit Unterstützung eines Teams gesorgt.

Eine perfekt aufgestellte Küche und flottes Bedienungspersonal kümmerten sich darum, dass alle Gäste rasch verpflegt wurden. Obmann Christoph Lutz konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Landesrat Erich Schwärzler schmetterte sein Lob lautstark in den Saal, Wolfram Baldauf als Obmann des Blasmusikverbandes gratulierte ebenso. Schließlich sorgten die BM Höchst, der MV Fußach, der MV Rheineck sowie die MG St. Margrethen für Stimmung und ab 22 Uhr spielten die „Partyjäger“ auf.

 

Fahnenweihe

 

Am Sonntag konnte dann nach dem Festgottesdienst in der Halle die aufwendig restaurierte Vereinsfahne aus dem Jahr 1903 von Pfarrer Willi Schwärzler gesegnet werden. Fahnengota war die fünfjährige Mona, Tochter des ersten Gaißauer Musikantenpaares Sonja und Matthias Hildebrand. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten etwa 60 Nachwuchs-Musikantinnen und -musikanten aus den drei Rheindeltagemeinden, die Höchster Jungmusik, die Youngstars des MV Fußach und die Gaißauer Jugendkapelle.

Nachtwache

 

In der Nacht auf Sonntag schoben drei freiwillige Mitglieder des Musikvereins in der Rheinblickhalle Nachtwache. Denn damit die feierliche Stimmung beim Gottesdienst nicht durch abgestandene Küchengerüche vom Samstag gestört werden sollte, waren Fenster und Türen der Halle während der ganzen Nacht geöffnet. Die drei Wächter legten sich in ihren Schlafsäcken ins Foyer.

Der Sonntag klang mit einem Frühschoppen des MV Concordia Lustenau sowie einem bunten Kinderprogramm samt bester Verpflegung für die ganze Familie aus.

 

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