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98. Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth beendet

Festspielhaus in Bayreuth
Festspielhaus in Bayreuth ©APA (dpa)
Die 98. Richard-Wagner-Festspiele sind am Freitag in Bayreuth mit einer Aufführung der Oper "Tristan und Isolde" zu Ende gegangen. Die insgesamt 30 Vorstellungen im knapp 2.000 Besucher fassenden Festspielhaus waren - wie seit Jahrzehnten üblich - bereits lange vorher ausverkauft.

Nach der erste Live- Übertragung ihrer “Meistersinger”-Inszenierung im vergangenen Jahr setzte Festspielleiterin Katharina Wagner mit dem Projekt “Wagner für Kinder” einen weiteren neuen Akzent. Nach der Kurzfassung von “Der fliegende Holländer” soll im kommenden Jahr eine kindgerechte Version des “Tannhäuser” folgen.

Gemeinsam mit Opus Arte, der Produktions- und Vertriebsgesellschaft des Londoner Royal Opera House, soll in den kommenden Jahren jeweils eine Produktion vom Grünen Hügel multimedial vermarktet werden. In Kooperation mit dem Partner Siemens wird auch das Public Viewing fortgesetzt. Die Übertragung von “Tristan und Isolde” verfolgten am 9. August durchschnittlich 20.000 Menschen auf dem Volksfestplatz. Im kommenden Jahr wird dort “Die Walküre” zu sehen sein.

Die erste Spielzeit unter der Leitung der beiden Wagner-Urenkelinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier ist nach Angaben von Katharina Wagner reibungslos verlaufen. “Zum Glück sind wir von größeren Krankheitsfällen und Umbesetzungen verschont geblieben”, sagte die 31-Jährige.

Im kommenden Jahr warten die Festspiele mit einer Neuinszenierung des “Lohengrin” auf. Regie führt Hans Neuenfels, die musikalische Leitung hat Andris Nelson. Die Titelrolle soll Jonas Kaufmann singen, als Elsa ist Annette Dasch vorgesehen. Wie in diesem Jahr stehen ferner Katharina Wagners “Meistersinger”-Inszenierung, “Parsifal” (Regie: Stefan Herheim) und letztmals “Der Ring des Nibelungen” in der Deutung von Tankred Dorst auf dem Spielplan.

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