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950.000 Euro für Familienhilfe

Die Landesrätin Wiesflecker weiß, wie schwierig die aktuelle Situation für Familien ist.
Die Landesrätin Wiesflecker weiß, wie schwierig die aktuelle Situation für Familien ist. ©VN
Die Familienhilfe wird mit 950.000 Euro aus dem Sozialfonds gefördert.

Familien mit kleinen bzw. schulpflichtigen Kindern, die durch besondere Ereignisse in eine schwierige Lebenssituation geraten und damit überfordert sind, können das bewährte Angebot der Familienhilfe in Anspruch nehmen. Land und Gemeinden fördern diesen Dienst heuer mit rund 950.000 Euro aus dem Sozialfonds. „Gerade die Coronakrise bringt viele Familien an ihre Belastungsgrenzen. In dieser fordernden Zeit ist die Familienhilfe von besonderer Bedeutung“, sagt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker.

Hilfe in schwierigen Zeiten

Im Jahr 2020 waren bei Gemeinden oder Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege in Vorarlberg insgesamt 74 Familienhelferinnen angestellt, um Familien Entlastung zu bieten, wenn einfach alles zu viel wurde. Die Familienhilfe unterstützt Familien bei Erkrankung oder Ausfall einer Betreuungsperson, aber auch schon präventiv bei einer sich abzeichnenden Krise. Pflegenden Angehörigen wird die nötige Erholung ermöglicht. „Gerade in schwierigen Situationen ist es wichtig, dass der reguläre Tagesablauf in der Familie aufrechterhalten wird. Genau das leisten die Familienhelferinnen“, erklärt Landesrätin Wiesflecker.

"Hilft Kraft zu schöpfen"

Die Familienhelferinnen entlasten Eltern bei der Beaufsichtigung und Betreuung der Kinder und übernehmen alltägliche Hausarbeiten in der für die Familienmitglieder gewohnten Umgebung. Dank ihrer soliden Ausbildung und aus ihrer reichen Erfahrung können sie wertvolle Tipps zur Säuglingspflege, zur Kindererziehung und zur Haushaltsführung geben. Landesrätin Wiesflecker: "Das tatkräftige Zupacken der Familienhelferinnen wird von Eltern sehr geschätzt und hilft ihnen, selbst wieder Zuversicht und Kraft zu schöpfen."

Nicht zuletzt verstehen sich die Familienhelferinnen auch als Gesprächspartnerinnen. Sie hören zu, wenn Familienmitglieder ihre Sorgen und Nöte schildern, und können auf Wunsch bzw. bei Bedarf auch Kontakte zu anderen Hilfsdiensten vermitteln. "Es ist mir wichtig, dass Vorarlbergs Familien wissen, dass es diese unbürokratische Hilfe gibt, wenn sie sie brauchen", so Landesrätin Wiesflecker.

(VOL.AT)

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