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9000 Euro für jeden Kilometer

Ein Stundenlohn von 1,8 Millionen Euro oder 9000 Euro für jeden Kilometer. Michael Schumacher ist auch im Geldver-dienen einsame Spitze und könnte sich jährlich 80 Super-sportwagen aus der Produktion seines Arbeitgebers leisten.

Der deutsche Weltmeister, dessen Karriereeinnahmen auf 600 Millionen Euro geschätzt werden, führt zum elften Mal in Folge die F-1-Geldrangliste an. Auch wenn die Königsklasse angesichts der angespannten Wirtschaftslage sparen muss – bei dem Ferrari-Star rollt der Rubel kräftig weiter. 52 Mill. Euro werden in dieser Saison, die am Sonntag (4 Uhr MEZ) in Melbourne eröffnet wird, auf das Schweizer Nummernkonto des erfolgreichsten Rennfahrers aller Zeiten fließen.

Jeden Cent wert

„Michael ist jeden Cent wert, den wir investieren“, erklärt Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. „Er zahlt uns das Geld in Siegen zurück, und darauf sind wir sehr stolz. Ich habe ihm gesagt, dass er für uns fahren kann, solange er will.“ Für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dessen Vermögen auf mehr als drei Milliarden Euro geschätzt wird, ist „Schumacher der Superstar der Formel 1, der entsprechend bezahlt werden muss.“

Schumachers weltmeisterliches Einkommen, das im Sport bislang nur von US-Golfer Tiger Woods (etwa 100 Millionen Euro) übertroffen wurde, setzt sich aus drei Säulen zusammen. Allein 35 Millionen zahlt Ferrari seinem schnellsten und teuersten Angestellten. Dazu kommen 10 Millionen von diversen Privatsponsoren und 7 Millionen aus der eigenen Fanartikel-Kollektion.

Auch die Nummer zwei der Geldrangliste heißt Schumacher. Bruder Ralf darf nach dem Wechsel von BMW-Williams zu Toyota 17 Millionen Euro einstreichen. Position drei belegen Rubens Barrichello (Ferrari) mit Gesamteinkünften von etwa 12 Millionen Euro und Kimi Räikkönen, der bei McLaren-Mercedes auf die gleiche Summe kommt. Christian Klien wird auf ein Jahreseinkommen von 800.000 Euro geschätzt.

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