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80 mutmaßliche Menschenhändler in Rumänien gefasst

Die rumänischen Behörden haben einen Ring von Zuhältern und Menschenhändlern aufgedeckt, der auch in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien tätig gewesen sein soll. 80 Verdächtige wurden Dienstag früh in Zentralrumänien festgenommen.

Dazu hatten mehr als 150 Polizisten zeitgleich 60 Wohnungen gestürmt. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax.

Unter den Festgenommenen waren auch Minderjährige. So wurde etwa ein 17-Jähriger verhaftet, der in den Schulferien in einem Gebirgskurort als Barmann gearbeitet hatte.

Dem Zugriff gingen einjährige Ermittlungen voraus, an denen auch Behörden der westeuropäischen Länder beteiligt waren, in denen die Gruppe aktiv war. Der Bande wird vorgeworfen, auf Lastwagen- Parkplätzen sowie im Umkreis von Pensionen und Restaurants in Ferienorten Prostituierte für Westeuropa angeworben zu haben. Die Verdächtigen wurden zum Verhör zur Polizei gebracht. Ob und gegen wie viele von ihnen Haftbefehle ergehen, war zunächst unklar.

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