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70 Verletzte und ein Toter bei schwerem Busunglück in England

Bei einem schweren Busunglück in England sind am Montagabend rund 70 Menschen verletzt worden. Ein Mann kam ums Leben, drei Menschen erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei und Ambulanz der Grafschaft Staffordshire am Dienstag mitteilten.

Den Ermittlungen zufolge hatte der Bus in der Nähe des Dorfes Alton zwei parkende Autos gerammt und war anschließend über eine steile Böschung in einen Garten hinuntergestürzt. Zwei Verletzte wurden mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, mehr als 20 weitere wurden ebenfalls in Kliniken behandelt, teilten die Helfer mit.

Die Passagiere, alle vermutlich Arbeiter aus Osteuropa oder Südafrika, waren auf einem Ausflug in einen nahe gelegenen Freizeitpark. Dort wurden nach dem Unglück leichter Verletzte behandelt. Den Angaben war der Bus bei starkem Regen um etwa 18.00 Uhr (Ortszeit) nach einer Kurve von der Straße abgekommen, hatte eine Mauer durchbrochen und war bis zu fünf Meter in die Tiefe gerutscht. Bei dem Toten handelt es sich um einen 26 Jahre alten Polen.

Die Feuerwehr und die Sanitäter waren mit rund 20 Fahrzeugen und zwei Hubschraubern im Einsatz. Anrainer sprachen von einem “totalen Chaos” in der engen Straße, zuvor habe es außerdem heftig geregnet. Viele Menschen seien blutend umhergelaufen und hätten geschrien, berichteten Augenzeugen. Der Bus sei vollkommen zerquetscht gewesen. “Es hat sich angehört wie ein Donner”, sagte Anwohnerin Margaret Grice. “Dort standen zwölf oder 15 junge Menschen, weinend und mit Blut, das an ihnen herunterlief.” .

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