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60er Feier für Freddie Mercury

Offizielle Geburtstagsfeiern in London, Köln und Wien zu Ehren des an Aids gestorbenen, ehemaligen Band-Leaders der britischen Rockband "Queen".

Wie wohl keine andere Band verstanden es Queen, Anlässe gebührend zu feiern. Album-Release- und After-Show-Partys waren legendär und begehrte Society-Events. Mercury ließ keine Gelegenheit aus, um ein Fest zu geben. „Freddie liebte Partys. Oft organisierte er eine und erst danach dachte er sich einen Grund dafür aus“, beschrieb sein persönlicher Assistent Peter Freestone die ausgeprägte Vorliebe des Sängers.

So wurde beispielsweise die Präsentation des Queen-Albums „Jazz“ im Jahre 1978 zum dekadenten Statement der Band schlechthin: In einem angemieteten Hotel in New Orleans wurde jedes einzelne Zimmer mit Transvestiten und Prostituierten bevölkert, auch Schlammcatcherinnen und Ringkämpfer in Wannen voller Leber sorgten für Unterhaltung. Angeblich wurde Kokain auf Tellern serviert, Gratis-Blowjobs vor den Toiletten sorgten für lange Warteschlangen. In die Geschichte ging auch die exzessive Schwarz-Weiß-Party zum 39. Geburtstag Freddie Mercurys in München ein. Die Ausgelassenheit und die aberwitzigen Verkleidungen bildeten den Rahmen für den Videodreh zu „Living On My Own“ und sind somit für die Nachwelt erhalten.

Dem Alter entsprechend werden die Partys zum 60. Geburtstag von Mercury jedoch deutlich dezenter ausfallen. Im Wiener Planetarium, wo derzeit die Lasershow „Queen Heaven“ zu sehen ist, werden nicht nur die CD- und DVD-Neuerscheinungen präsentiert, die langjährigen Regisseure in Diensten der Band, Hannes Rossacher und Rudi Dolezal, zeigen auch eine 30-minütige Mercury-Dokumentation. Auf einen kurzen Ausschnitt des Multimedia-Spektakels folgt eine Versteigerung von Sternschnuppen zu Gunsten der Aidshilfe.

In Mercurys Heimatstadt wird im Dominion Theatre im Londoner Westend gefeiert, wo seit über vier Jahren die Musicalproduktion „We Will Rock You“ für ausverkaufte Vorstellungen sorgt. Gitarrist Brian May versprach im Vorfeld einige Überraschungen und empfahl wegen der Überlänge der Show die Mitnahme eines Schlafsackes. Das Skript wurde eigens für diesen Anlass umgeschrieben. Die Einnahmen des Abends werden an das Queen-eigene Aidshilfe-Projekt „Mercury Phoenix Trust“ überwiesen. Darüber hinaus sind die Besucher der Veranstaltung aufgefordert, kostümiert zu erscheinen. Die schrägste Verkleidung gewinnt immerhin Tickets für den Ableger der Musicalshow in Südafrika inklusive Hotelaufenthalt und Flug.

In Köln, wo derzeit die deutsche Version von „We Will Rock You“ zu sehen ist, wird ebenfalls im Rahmen einer Sonderaufführung mit zahlreichen Features des Wiegenfestes von Mercury gedacht. Die wahren Feten werden aber sicherlich die unzähligen Fanclubs weltweit auf die Beine stellen.

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