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600 Tiefgaragenplätze für Götzis

Seit mehreren Monaten sind die Bauarbeiten am zweiten Streckenabschnitt der L58 in Götzis in vollem Gange. Der Ausbau der Fahrbahn zwischen Sutterlüty und dementstehenden großen Kreisverkehr nördlich des Garnmarktareals nimmt erste Formen an. Die Kosten dafür liegen – mit Einberechnung der Straßenteile, die noch an den Kreisel „angestückelt“ werden sollen, bei rund 500.000 Euro.

Bürgermeister Werner Huber betont, dass die L58 eine bewusst gestaltete Straße werden soll, wodurch eine „visuelle Verkehrsberuhigung“ erzielt werden könne. Laut Projektleiter Kurt Fussenegger vom Bauamt der Marktgemeinde Götzis laufen die letzten Grundstücksverhandlungen, um eine durchgängige Landesstraße zu bewerkstelligen.

„Begegnungszone“

„Das Hauptziel soll eine so genannte „Begegnungszone“ sein, die durch das Gestaltungskonzept, die Fahrbahnbreite und die Bepflanzung zu einer Geschwindigkeitsreduzierung von 50 auf 40 km/h führt“, so Fussenegger. Vom neuen künftigen Kreisverkehr weg führt in nördliche Richtung eine Erschließungsstrasse, welche ein weiteres Teilstück der „Grünachse“ vom Sonderberg bis zum Ortszentrum bildet. Zurzeit wird in diesem Bereich an der „unterirdischen“ Infrastruktur gearbeitet. Kanalisierung, Wasserleitungen und Telekomleitungen werden verlegt.

600 Tiefgaragenplätze

Der unscheinbare Betonkörper mitten der im Bau befindlichen L58 ist eine Vorstufe für die zukünftige Tiefgarage und bildet die Unterführung der L 58 zur teilweisen Erschließung der Tiefgarage unter dem Garnmarkt-Areal. Das Investitionsvolumen dafür beträgt rund 9 Millionen Euro. Im Endausbau in etwa drei bis vier Jahren sollen hier insgesamt etwa 600 Tiefgaragenplätze entstehen. Davon werden etwa 200 Parkplätze öffentlich genutzt und somit auch dem Götzner Ortszentrum zur Verfügung stehen. Durch die fast komplette „Unterkellerung“ des Garnmarkt-Areals wird es möglich, die oberirdischen Parkplätze zu minimieren und so das Areal so gut wie möglich verkehrsarm zu halten.

„Vorzeigeprojekt“

Das Garnmarkt-Areal wird nach einem intensiv beratenen Masterplan Schritt für Schritt entwickelt. Großen Wert legen die Betreiber, Prisma und ZM3, auch auf eine gute Architektur. Bürgermeister Werner Huber betont hierzu: „Ein besonderes Anliegen ist die gute Durchmischung von Wohnen, Arbeiten, Handel und Dienstleistung. Ein landesweites Vorzeigeprojekt nimmt so Gestalt an“.

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