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7-Tages-Inzidenz in Vorarlberg auf 93 gestiegen

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Der Anstieg an Infektionen ist zumindest zum Teil auf Cluster in den Leiblachtal-Gemeinden zurückzuführen.

Stand Donnerstag 16 Uhr: Seit Mittwochmitternacht wurden laut Dashboard des Landes 58 Neuinfektionen verzeichnet, dem gegenüber stehen 25 Genesungen, damit gelten 585 Personen als Corona-positiv. Das waren um über 220 Personen mehr als am 14. März, dem bisherigen Tiefststand der vergangenen Monate.

Am Mittwoch hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen (99) den höchsten Wert seit 13. Jänner erreicht.

Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus war am Mittwoch keines zu beklagen, bisher sind in Vorarlberg 280 am oder mit dem Virus gestorben.

Sieben-Tages-Inzidenz

Stand Donnerstag 14 Uhr

Nachdem in den vergangenen Tagen verhältnismäßig viele Neuinfektionen verzeichnet wurden, ist auch die 7-Tages-Inzidenz wieder angestiegen. Lag die 7-Tages-Inzidenz vor einer Woche noch um die 60, betrug sie am Donnerstag schon 93. Ein Wert über 100 wurde zuletzt am 5. Februar verzeichnet.

Ein Blick in die anderen Bundesländer zeigt, dass Vorarlberg noch immer mit Abstand die niedrigsten Infektionszahlen aufweist. In allen anderen Bundesländern liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei über 200.

Während die Bezirke Dornbirn und Bludenz noch immer relativ niedrige Werte aufweisen, ist die 7-Tages-Inzidenz vor allem im Bezirk Bregenz erheblich gestiegen. Erstmals seit mehreren Wochen wurde am Mittwoch die 100er-Marke überschritten. Der Anstieg ist größtenteils auf den Corona-Cluster in Hörbranz zurückzuführen.

Lage in den Spitälern

Weiterhin stabil ist die Lage in Vorarlbergs Krankenhäusern. Von den landesweit zur Verfügung stehenden 52 Intensivbetten war mit Stand Donnerstagmorgen nur noch eines von einem Corona-Patienten belegt. 26 Intensivbetten sind noch für alle Patientengruppe verfügbar.

In Summe werden 22 Corona-Patienten stationär betreut.

Zwölf Krankenhausmitarbeiter waren mit dem Coronavirus infiziert, 13 weitere in Quarantäne.

Zahlen aus den Bezirken

Zahlen aus den Gemeinden

Allein in Hörbranz (63) und Lochau (28) resultierten 91 Infektionen, nachdem Hörbranz noch vor wenigen Tagen als Corona-frei gegolten hatte. In den anderen drei Leiblachtal-Kommunen - Eichenberg (3), Hohenweiler (1) und Möggers (0) - gab es vier Infektionsfälle.

Mit 63 Infektionen verzeichnete Hörbranz mehr Infektionen als jede andere Vorarlberger Gemeinde. Auf Platz zwei folgte Dornbirn (58) vor Feldkirch (40) und Bregenz (38). In 29 der 96 Vorarlberger Kommunen traten vorerst keine Corona-Fälle auf.

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