55 Jahre nach der Katastrophe

©Hronek
Blons. Die Lawinenkatastrophe im Jahre 1954 riss im Großen Walsertal tiefe Gräben auf. 80 Tote - davon allein 57 in Blons - 108 Verletzte, 46 Häuser, 92 Stallungen und 150 Stück Vieh hat Zeitzeuge Eugen Dobler in seinem Buch „Leusorg" registriert.

„Die Aufzeichnungen meines Schwiegervaters sind im Gegensatz zu den romanhaften Schilderungen Reinhold Bilgeris im „Atem des Himmels” oder in „Blons” des amerikanischen Autors Joseph Wechsberg authentisch”, legt Gernot Ganahl auf den Wahrheitsgehalt zu den Schilderungen jener dramatischen Tage Wert. Eugen Doblers „Leusorg” wurde nunmehr bereits zum siebten Mal neu aufgelegt. „Es wird die letzte Auflage sein”, macht Ganahl auf den angeschlagenen Gesundheitszustand des mit 98 Jahren ältesten Großwalsertalers aufmerksam. Das Interesse am Buch ist ungebrochen. Zahlreiche Besucher, darunter auch Zeitzeugen wie Quido Müller nützten die Gelegenheit zur Vernissage der Ausstellung von Franz Bitsche „Menschen und Berge” im Blonser Gemeindezentrum.

Hronek

6721 Blons, Austria

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