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50 Jahre "mitanand - füranand"

50 zufriedene und glückliche Jahre
50 zufriedene und glückliche Jahre ©Quelle: VN-Chronik
Das Paar an ihrem Hochzeitstag

Irma und Willi Kaufmann feiern die “Goldene Hochzeit”.

Bezau. Am 24. Oktober 1960 läuteten die Hochzeitsglocken für Irma und Willi Kaufmann in der Pfarrkirche Bezau und der Grundstein für eine harmonische und glückliche Beziehung war gelegt. Irma wurde 1934 als viertes von fünf Kindern in die Familie des Landwirtes Rudolf und Katharina Muxel, geborene Rüscher in Bizau geboren. Nach der Pflichtschule war sie im Sommer mit Leib und Seele Sennerin in der Löffelau und unterstützte ihre Familie tatkräftig in der elterlichen Landwirtschaft. Im Winter “verdingte” sich Irma als Hausmädchen bei verschiedenen Familien.

Willis Wiege stand im Unterdorf, wo er 1934 als Jüngster von “Ergo Wisen” und Theresia Kaufmann, geborene Ratz das Licht der Welt erblickte. Nach Volks- und Hauptschule erlernte er das Zimmermannshandwerk, besuchte dann die Bauhandwerkerschule und legte die Zimmermeisterprüfung ab. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Irma gestaltete Willi aus dem Haus Unterdorf 8 ein schmuckes Heim und im Laufe ihrer gemeinsamen Jahre führten sie noch manche andere Baustelle zu Ende.

Das Glück war vollkommen, als 1961 Gerda, 1962 Angelika und 1965 Hubert geboren wurden. Für Willis große Leidenschaft, das Motorradfahren, blieb jetzt keine Zeit mehr. Er absolvierte die Baumeisterprüfung, war bis 1970 bei der Firma Kunz und Co. Bautechniker und Bauführer, unter anderem bei den Brücken der B 200 von Schoppernau bis zum Landsteg in Schröcken und bei der Baienbrücke. Um mehr bei seiner Familie sein zu können, machte er sich als planender Baumeister selbstständig und richtete ein Büro im Unterdorf ein. Zahlreiche Bauten zwischen Dornbirn und Schröcken tragen seine Handschrift und als gerichtlich beeideter Sachverständiger und Ortsschätzer verfasste er zahlreiche Gutachten. Willi war über Jahrzehnte aktiver Feuerwehrmann und engagierte sich als Pfarrkirchenrat tatkräftig bei der Renovierung der schönen Pfarrkirche.

Kunststricken und Sticken

Irma kümmerte sich währenddessen liebevoll um die vielen Gäste, die zum Teil in zweiter und dritter Generation heute noch gerne kommen. Ihre besondere Liebe gilt der Pflege des Gartens, dem üppigen Blumenschmuck am Haus und den gehäkelten Vorhangspitzen, die das Haus zieren. Ihre spärliche Freizeit nutzte sie zum Kunststricken, zum Sticken und dank der unzähligen Socken, die von ihrer Hand stammen, bekommt niemand in der Familie kalte Füße. Gastfreundschaft ist trotz der vielen Arbeit oberstes Gebot für das Jubelpaar und immer bleibt Zeit für Kaffee und ein offenes Ohr. Die kleineren und größeren Beschwerden des Älterwerdens bewältigen Irma und Willi mit bewundernswerter Gelassenheit, Humor und Gottvertrauen. Sie sind stolz auf ihre drei Kinder mit ihren Familien und die elf Enkelkinder sind immer Gast bei “Säle” und “Ine”. Das Jubelpaar kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken und die Jubilarin meint: “Es war zwar nicht immer leicht, aber ich würde alles wieder so machen, gall, Wille !” Zum besonderen Festtag wünschen Familie, Verwandte und Bekannte dem Jubelpaar ein schönes Fest der goldenen Hochzeit und noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit!

Quelle: VN-Chronik

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