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Vorarlbergs Schüler gehen zu Fuß zur Schule

Für viele Kinder geht es morgens zu Fuß zur Schule.
Für viele Kinder geht es morgens zu Fuß zur Schule. ©APA
Bei der Schulweg-Mobilität gibt es große Bundesländer-Unterschiede, weist der VCÖ auf Daten des Verkehrsministeriums hin. Vorarlberg ist Österreichs Spitzenreiter bei den zu Fuß oder mit Fahrrad zurückgelegten Schulwegen.

Aber auch in Vorarlberg wird jedes 5. Kind mit dem Auto zur Schule chauffiert. Elterntaxis verursachen vor Schulen Verkehrsprobleme. Zudem wird dem Kind die Chance genommen, Kompetenz im richtigen Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Der VCÖ spricht sich für Verkehrsberuhigung im Schulumfeld aus. Wirksam sind auch so genannte Schulstraßen.

Vorarlberg als Spitzenreiter

Vorarlberg ist Österreichs Spitzenreiter bei der bewegungsaktiven Mobilität zur Schule. Die Hälfte der Schulwege in Vorarlberg wird zu Fuß gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren, wie eine Auswertung des VCÖ von Daten des Verkehrsministeriums zeigt. Österreichweit ist es nur jedes dritte Kind. Weiterer Vorteil: Die Bewegung am Schulweg bringt auch den Kreislauf der Kinder in Schwung, was ihnen hilft, sich im Unterricht ab der ersten Stunde gut zu konzentrieren.

Darüber hinaus ist der Schulweg für Kinder eine Chance, in einem gesicherten Umfeld Kompetenz im richtigen Verhalten im Straßenverkehr zu erlernen, betont der VCÖ. Das kommt den Kindern auch auf ihren Freizeitwegen zu Gute. Durch Schülerlotsen und auch durch die erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer sind Schulwege sicherer als Freizeitwege. Vorbildlich ist das Projekt “selbständig zur Schule”, das mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg ausgezeichnet wurde und im vergangenen Schuljahr an den Volksschulen Lauterach Unterfeld, Hard Mittelweiherburg, Bregenz Schendlingen und Andelsbuch umgesetzt wurde.

Elterntaxis verursachen Chaos

Der VCÖ weist darauf hin, dass aber auch in Vorarlberg weitere Maßnahmen wichtig sind. Etwa jedes fünfte Kind wird mit dem Auto zur Schule chauffiert. Viele Autos vor den Schulen führen zu einem regelrechten Verkehrschaos. Zudem sorgen die Abgase der Autos direkt vor der Schule für schlechte Luft.

Der VCÖ spricht sich für ein verkehrsberuhigtes Schulumfeld aus. In Südtirol bewährt sich seit vielen Jahren das Konzept der Schulstraße, das seit letztem Schuljahr in der Stadt Salzburg vor sechs Volksschulen umgesetzt wurde. Dabei wird etwa eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn die Straße vor der Schule gesperrt. Geeignet ist das Konzept der Schulstraße vor allem für Schulen, die an Nebenstraßen liegen, betont der VCÖ. Auch Halteverbote im Schulumfeld tragen zur verbesserten Verkehrssituation bei.

(Red.)

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