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40 Tote bei Gefechten im Süden des Irak

Irak - Bei Kämpfen in Amara im Süden des Irak sind am Montag nach Angaben von Polizei und Krankenhäusern bis zu 36 Menschen getötet worden.

Auslöser der Gefechte zwischen britischen Truppen und schiitischen Milizionären war eine Razzia der Soldaten in der 300 Kilometer südöstlich von Bagdad gelegenen Stadt. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

Die US-Streitkräfte erklärten, die Razzia habe mutmaßlichen Mitgliedern einer Terrorgruppe gegolten. Diese importierten Waffen aus dem Iran, die auch Panzerungen durchdringen könnten. Bei der Razzia seien die Koalitionstruppen angegriffen worden, diese hätten Unterstützung aus der Luft angefordert.

An den rund zweistündigen Gefechten seien auch Kämpfer der Mahdi- Miliz des schiitischen Predigers Moktada al Sadr beteiligt gewesen, erklärte die irakische Polizei. Zu Kämpfen sei es sowohl in drei Stadtvierteln von Amara als auch 30 Kilometer westlich des Ortes gekommen.

Auch in Nassiriya, 120 Kilometer südwestlich von Amara, lieferten sich Sicherheitskräfte und Aufständische Kämpfe. Bei den Gefechten zwischen irakischen Polizisten und Mahdi-Kämpfern wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen getötet und mehr als 60 verletzt. Bei den meisten Verletzten handele es sich um Polizisten, hieß es.

In Falluja westlich von Bagdad detonierte Montag früh eine Autobombe und riss mindestens vier Zivilpersonen in den Tod. Mindestens 13 Menschen wurden bei dem Anschlag auf einen belebten Gemüsemarkt verletzt.

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