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375 Aussteller, 60 Weltpremieren

Mehr als 375 Aussteller zeigten in Paris in zwei Wochen ihre neuesten Entwicklungen und Modelle - 60 Weltpremieren waren angekündigt.

Angesichts hoher Rohstoffpreise und einer Zurückhaltung der Kunden in Europa und den USA wurde mit einer verhaltenen Stimmung gerechnet. Als eines der ersten Unternehmen teilte die Chrysler-Gruppe am Donnerstagmorgen mit, in den ersten acht Monaten des Jahres zehn Prozent weniger Wagen verkauft zu haben.

Für Gesprächsstoff an den Ständen sorgten vor allem die Verhandlungen über eine Mega-Allianz zwischen Renault/Nissan und General Motors. Am Mittwoch hatte GM erstmals öffentlich Vorbehalte gegen die Kooperation geäußert. Nachdem die Unternehmenschefs Carlos Ghosn (Renault/Nissan) und Rick Wagoner (GM) in Paris über den Stand der Sondierungen beraten hatten sagte GM-Sprecher Brian Akre: „Die bisher identifizierten Vorteile einer Allianz wären für Renault/Nissan größer.“ Das „Wall Street Journal“ hatte zuvor berichtet, GM sei nur gegen eine Zahlung von mehreren Milliarden Dollar zu der Allianz bereit.

Am Donnerstag sagte Wagoner, man suche nach einem „fairen Wert“ für eine Kooperation. Um diesen zu ermitteln könnten die Verhandlungen länger dauern als geplant. Im Juli hatten Wagoner und Ghosn den 15. Oktober als Frist für eine Entscheidung gesetzt.

Die Chrysler-Gruppe senkte angesichts der unerwartet schlechten Verkaufszahlen in den USA ihre Prognose: Im Gesamtjahr werde man knapp zehn Prozent weniger Wagen verkaufen als erwartet, sagte Verkaufsvorstand Joe Eberhardt. Die Daimler-Tochter hatte mit stabilen Zahlen gerechnet. Mit der Einführung von acht neuen, sparsameren Modellen werde der Verkauf im kommenden Jahr wieder anziehen, sagte Eberhardt. DaimlerChrysler gab kürzlich bekannt, dass die US-Tochter anstelle eines Gewinns einen Verlust von fast einer Milliarde Euro einfahren werde und gab eine Gewinnwarnung heraus.

Die Messe auf dem Pariser Expo-Gelände ist ab Samstag für die Öffentlichkeit geöffnet, die beiden ersten Tage waren der Presse vorbehalten.

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