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36 Betreuer und 5 Kinder erkrankt: Vorarlberger Kindergärten gut vorbereitet

In Hard kam es wegen notwendiger Quarantäne-Maßnahmen zur vorübergehenden Schließung einer Kindergartengruppe. Bürgermeister Staudinger hat mit FFP2-Masken reagiert.
In Hard kam es wegen notwendiger Quarantäne-Maßnahmen zur vorübergehenden Schließung einer Kindergartengruppe. Bürgermeister Staudinger hat mit FFP2-Masken reagiert. ©VOL.AT/Paulitsch/Mayer
Zwar gibt es an Vorarlbergs Kindergärten immer wieder neue Fälle, das Betreuungspersonal ist allerdings gut vorbereitet.

In Vorarlberger Kindergärten kommt es immer wieder zu neuen Coronafällen. Zwar werden seit Beginn der Coronakrise die Hygienemaßnahmen des Landes umgesetzt und eingehalten, Ansteckungen können aber dadurch nicht hundertprozentig vermieden werden. Bereits im Juni wurde in Fraxern und Wolfurt jeweils eine Mitarbeiterin einer Kindergarteneinrichtung positiv auf Covid-19 getestet. Beide Kindergärten mussten vorübergehend auf Anordnung der Gesundheitsbehörde geschlossen werden. Aktuell gibt es in ganz Vorarlberg 36 positive Fälle beim Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen und fünf positiv getestete Kinder, darunter auch Einrichtungen in Hard und Wolfurt.

Erneute Schließungen von Kinderbetreuungseinrichtungen seien derzeit in Vorarlberg keine zu befürchten, so Stefanie Jenny, Büroleiterin von Landesstatthalterin Schöbi-Fink. Dies passiere nur dann, wenn die Gesundheitsbehörde es nach Epidemiegesetz anordne.

Keine Häufung von Fällen

Von einer Häufung von Fällen könne man im Moment noch nicht sprechen, so Jenny: "Wenn man das in Relation setzt: Im Kindergarten haben wir 16.000 Kinder insgesamt, fünf sind derzeit positiv." Die Fälle bilden einen minimalen Prozentsatz. Auch bei den Betreuern gibt es verhältnismäßig wenig Fälle, nur ein geringer Anteil ist erkrankt: "Es sind 3.000 Pädagoginnen im Dienst, dort sind 36 positiv getestet." Wenn es zu einem positiven Fall kommt, wird der Betroffene - egal ob Kind oder Betreuer - abgesondert. Alle anderen Kinder können weiterhin die Einrichtung besuchen und werden dort betreut. Die Kinder werden nicht durchgetestet, dies sei so empfohlen worden, Kinder seien zudem keine Superspreader. Es bestehe kein Grund zur Sorge. "Die Pädagoginnen und Pädagogen sind hier bestens vorbereitet", meint Jenny. Sie hätten schon in den Herbstferien sämtliche Hygienebücher studiert und Vorbereitungen getroffen. Es würden zudem verschärfte Hygienemaßnahmen umgesetzt, so dürfen etwa keine externen Personen mehr in die Einrichtungen.

Hard: Gruppe vorübergehend zu

Auch in Hard wurde vor einigen Tagen eine Mitarbeiterin eines Kindergartens nach Verdacht positiv getestet. Zum Schutz und zur Sicherheit mussten alle Kolleginnen abgesondert werden, da sie als Kontaktpersonen gelten. "Da ist es dann auch vorgekommen, dass wir eine Gruppe für einige Tage schließen mussten, weil keine Mitarbeiterinnen mehr zur Verfügung standen", erklärt Bürgermeister Martin Staudinger. Eine Lösung, um den Betrieb weiterhin besser aufrechterhalten zu können, seien FFP2-Schutzmasken.

Auch, wenn eine Betreuerin Corona-Positiv sei, würden diese durch die Verwendung solcher Masken nicht als Kontaktpersonen gelten, so Staudinger. Um den Spielgruppen und Kindergärten das lange Warten auf Schutzmasken von Land und Bund zu ersparen, organisierte er kurzerhand 500 Masken für die Betreuerinnen in Hard.

Der Harder Bürgermeister Martin Staudinger bei der Übergabe von neuen FFP2-Masken. ©VOL.AT/Mirjam Mayer

Staudinger verteilte FFP2-Masken

"Mir ist der Schutz und die Sicherheit wichtig, aber auch die Aufrechterhaltung des Betriebs", verdeutlicht er gegenüber VOL.AT. "Hier warte ich nicht lange auf Land und Bund und kaufe 500 Masken. Das können und wollen wir uns leisten zum Schutz der Kinder und des Personals." Am Montagnachmittag überreichte er die Masken. "Wir sind sehr bemüht, den Eltern, Kindern und uns als Betreuerinnen einen sicheren Rahmen zu bieten", meint Gabi Fink, Leiterin der Spielgruppe "Kindervilla Löwenzahn". Man sei froh, die Masken zu haben, wenn diese dazu beitragen, Corona ein Stück weit aus der Spielgruppe fernzuhalten. Eltern dürfen nur mit Maske in die Räumlichkeiten. "Die Eltern sind vorbildlich bei uns", erklärt Fink. Gerade, wenn man mit Maske arbeite, sei man darum bemüht, eine Möglichkeit zu finden, dass die Kinder sich wohlfühlen.

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(Red.)

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