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352 Mio. Euro Schadenersatz für geprellte Parmalat-Aktionäre verlangt

Fast fünf Jahre nach der spektakulären Pleite des italienischen Nahrungsmittelkonzerns Parmalat haben die Rechtsanwälte der geprellten Anleger von dem Gründer des Großunternehmers, Calisto Tanzi, einen Schadenersatz von 352 Mio. Euro gefordert.

33.000 Anleger nahmen als Nebenkläger am Prozess teil. Auch die Mailänder Börsenaufsichtsbehörde Consob verlangte eine Entschädigung von 6 Mio. Euro, berichteten italienische Medien am Freitag.

Tanzi, der als Drahtzieher des größten Finanzskandals in Europa seit der Nachkriegszeit gilt, wird in Mailand der Kursmanipulation beschuldigt. Ihm wird außerdem vorgeworfen, die Arbeit der Kontrollbehörden behindert zu haben. Deswegen hatten die Staatsanwälte diese Woche eine Haftstrafe von 13 Jahren gefordert, die als besonders streng bewertet wird.

Tanzi, der wegen der Pleite des Milchproduzenten 2004 drei Monate in Untersuchungshaft und zwei Monate unter Hausarrest verbracht hatte, steht auch in Parma vor Gericht. Dort wird Tanzi des betrügerischen Bankrotts und der Bilanzfälschung beschuldigt.
Rund 135.000 geprellte Parmalat-Investoren hatten wegen des Finanzskandals Schäden im Millionenhöhe erlitten.

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