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342 Rekruten angelobt

342 Jungsoldaten wurden in der Kaserne angelobt
342 Jungsoldaten wurden in der Kaserne angelobt
Festakt zu 20 Jahre Walgaukaserne und 10 Jahre Jägerbataillon 23.
342 Rekruten angelobt Festansprache

„Die Entscheidungsträger zum Bau der Walgaukaserne in Bludesch-Gais aus Vorarlberger Sicht waren Sigi Gasser, Herbert Sausgruber und Erich Walter“, erinnert Brigadier Gottfried Schröckenfuchs an das jahrelange Tauziehen um einen geeigneten Kasernenstandort vor nahezu einem Vierteljahrhundert. Heute – 20 Jahre nach Fertigstellung – ist die Walgaukaserne mit ihren Soldaten regional integriert. Dies zeigte auch die zahlreiche Präsenz der Walgauer Kommunalpolitiker. Im Zuge der Umstrukturierung des Bundesheeres habe sich auch das Jägerbataillon 23 vor zehn Jahren neu „aufgestellt“, machte Schröckenfuchs auf ein weiteres Jubiläum aufmerksam. Im Mittelpunkt stand jedoch die militärische Angelobung mit dem „Treue-Schwur“ auf die Verfassung. 342 Jungmänner aus der 1. Kompanie des JB 23 aus Bludesch, der Kampfunterstützungskompanie des MK Vorarlberg und Rekruten aus Landeck und vom MK Salzburg ließen vor versammeltem Auditorium das „Ich gelobe“ aus vollem Brustton heraus. Qualifizierte Ausbildung mit modernstem Gerät wurde den Rekruten von den militärischen Führungskräften versprochen. „Die Ausbildungszeit wird für Sie wie im Fluge vergehen“, versicherte Kasernenkommandant Thomas Belec. Militärpfarrer Otto Krepper appellierte an das „Wir-Bewusstsein“ bei Solda-nten und Ausbildnern, um den „Dienst an der Gemeinschaft“ als Auftrag richtig verstehen zu können. „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis, um das wir gemeinsam ringen müssen“, stellt Landeshauptmann Herbert Sausgruber fest und fordert gleichzeitig auch dafür Verständnis, „dass man für die Sicherheit auch etwas tun muss“.

Tag der offenen Tür

Mit einem Tag der offenen Tür demonstrierte man in der Walgaukaserne Einsatzbereitschaft in verschiedensten Krisensituationen, vom Ka- tastropheneinsatz bis zur Grenzsicherung, vom ABC-Zug bis zu den hochalpinen Einsätzen. Dass man beim Bundesheer aber auch „feiern“ kann, zeigten die Militärmusik beim Frühschoppen und der Andrang an der Gulaschkanone.

Quelle: Harald Hronek

Bludesch

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