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32 von 76 Lebensjahren hinter Gittern verbracht

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Opferstockdieb wurde vertagt.
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Opferstockdieb wurde vertagt. ©VOL.AT/Eckert
Mutmaßlicher Opferstockdieb hat kurzfristig Erfolg, er kann Richter zu Vertagung bewegen.

Am Landesgericht Feldkirch muss sich ein 76-jähriger Mann wegen schweren Diebstahls vor Gericht verantworten. Auch wenn die Beute aus Opferstöcken in der Regel bescheiden ist, gilt klauen in einem Gotteshaus als „Schwerer Diebstahl“ und wird mit bis zu drei Jahren Haft geahndet. Doch der 76-jährge, in Feldkirch Wohnhafte, erscheint nicht freiwillig. Die Polizei muss ihn bringen. Irgendwas muss er angeblich mit der Ladung durcheinandergebracht haben, meint er.

Lange Karriere

Der ältere Herr hat eine lange kriminelle Karriere hinter sich, 26 Vorstrafen in verschiedenen Ländern, hauptsächlich Vermögensdelikte. 1957 ging es los. Insgesamt hat der 76-Jährige 32 Jahre hinter Gittern verbracht. Doch dieses Mal muss er sich noch nicht wegen des angeblich in Mauren begangenen Diebstahls aus einem Trauerbriefkasten einer Totenkapelle verantworten. Die Prozessvorbereitungsfrist wurde nicht eingehalten. Somit muss vertagt werden. Vorerst kann der Großgewachsene aufatmen.

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