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300 Tote bei Erdbeben in Marokko befürchtet

Bei einem schweren Erdbeben mit der Stärke 6,5 auf der Richterskala im Norden Marokkos sind am Dienstag in der Früh möglicherweise bis zu 300 Menschen ums Leben gekommen.

„Bisher lautet die offizielle Todeszahl 42, aber die Zahl der getöteten Menschen könnte auf 300 steigen”, sagte ein Abgeordneter der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Erdbeben erschütterte die Region um die Hafenstadt El Hoceima an der Mittelmeerküste. Es erreichte nach Angaben des Geologischen Instituts in den USA (USGS) die Stärke 6,5 auf der Richterskala. Bereits ein Beben der Stärke 6,0 kann schwere Schäden anrichten.

Das Dorf Ait Kamara, das 14 Kilometer von El Hoceima entfernt liegt, sei vollständig zerstört worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Auch das nahe gelegene Dorf Im-Zouren sei schwer getroffen worden.

Das Beben erschütterte auch die spanische Exklave Melilla. Viele Menschen liefen in Panik auf die Straßen. In Andalusien waren die Erschütterungen ebenfalls zu spüren. Nach Angaben des Geologischen Dienstes in den USA hatte das Beben die Stärke 6,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Sein Zentrum lag 160 Kilometer nordöstlich von Fes.

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