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3 Siege vor Olympia-Semifinale

Das olympische Tischtennis-Turnier beginnt am Samstag nächster Woche (14. August) ohne österreichische Beteiligung.

Auf Grund ihrer guten Setzung müssen Chen Weixing erst in der zweiten sowie Werner Schlager und Liu Jia sogar erst in der dritten Einzel-Runde an die Platte. Für das Doppel Schlager/Karl Jindrak wird es überhaupt erst am fünften Wettkampftag Ernst, ebenfalls in Runde drei. Die Auslosung findet am nächsten Donnerstag Abend statt, einen Tag vor Eröffnung der Spiele.

Für Schlager und Liu bedeutet das, dass bis zum Semifinal-Einzug jeweils „nur“ drei Siege nötig sind, bei Chen sind es vier. Der als Nummer 17 gereihte Austro-Chinese wird es in seinem ersten Match mit einem Sieger der 16 Erstrunden-Partien zu tun bekommen, in denen die im Ranking auf den Positionen 33 bis 64 geführten Spieler gegeneinander antreten. Die Gewinner der 16 Zweitrunden-Matches treffen in Folge im 1/16-Finale auf einen der Top 16, denen Schlager als Siebenter und Liu als Achte angehören.

Ähnlich ist der Modus im Doppel, auf Grund des kleineren Teilnehmer-Feldes (Herren/31 Paare, Damen/33) steigen aber nur die Top Acht als Letzte ein. Schlager/Jindrak stehen als Nummer sechs daher schon im Achtelfinale und sind nur zwei Erfolge von der Runde der letzten Vier entfernt. Pikant ist die Entscheidung des Internationalen Tischtennis-Verbandes (ITTF), Doppel aus einem Land in eine Raster-Hälfte zu losen. Damit sind rein-chinesische Endspiele unmöglich und die Chance für die europäischen Duos etwas größer.

In die „Galatsi Olympic Hall“, dem Schauplatz der Tischtennis-Bewerbe, hat indes bereits olympisches Flair Einzug gehalten. Die Mannschaften aus Nigeria, Nordkorea und Argentinien trainieren seit Donnerstag als erste ausländische Teams in dem nahe dem Olympia-Stadion OAKA gelegenen Komplex. Die Griechen mit dem als Nummer acht eingestuften Kalinikos Kreanga nützen den Heimvorteil ja schon seit Wochen, sie litten dabei jedoch unter der starken Zugluft in der Halle.

Seit Wochenbeginn ist dieses Problem aber durch die Installierung von Doppel-Türen behoben. Auch außerhalb der Sportstätte ist alles bereit, der noch vor kurzem dort lagernde Bauschutt wurde beseitigt. Europas Elite bereitete sich übrigens in der Vorwoche abgesehen von den Österreichern und den Schweden in der deutschen Stadt Wesendorf auf den „Kampf gegen China“ vor. Das Abschluss-Turnier gewannen im Einzel der Däne Michael Maze und die Kroatin Tamara Boros, im Herren-Doppel die Deutschen Timo Boll/Zotan Fejer-Konnerth.

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