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2,6 Prozent mehr Ist-Lohn

Nach wochenlangem Tauziehen haben sich in der Nacht auf Samstag die Sozialpartner auf eine Kollektivvertrags-Erhöhung in der Elektro- und Elektronikindustrie einigen können.

Demnach steigen Mindestlöhne und Gehälter um 2,8 Prozent, die Ist-Lohn-Erhöhung liegt bei 2,6 Prozent. Betroffen von dem Abschluss sind rund 57.000 Beschäftigte. Er gilt rückwirkend mit 1. Mai.

Insgesamt vier Verhandlungsrunden waren benötigt worden, um zu einer Einigung zu kommen. Die Gewerkschaft hatte zuletzt mit einer Betriebsrätekonferenz zusätzlichen Druck gemacht. Durch diese Aktionen sei der Abschluss auch möglich geworden, meinte Metaller- Zentralsekretär Karl Haas.

Hervorgehoben wird nun seitens der Gewerkschaft, dass auch eine Verteiloption vereinbart worden sei. Diese kann die Höhe von 0,5 Prozent der Lohn/Gehaltssumme ausmachen, wobei die individuellen Erhöhungen aber mindestens 2,4 Prozent betragen müssen. Eine derartige Option werde auch in Zukunft ein wichtiges Instrument der Kollektivvertragspolitik sein, um die Weiterentwicklung niedrige Einkommen zu fördern, betonte GPA-Chefverhandler Karl Proyer.

Seitens der Arbeitgeber wurde ein Schritt in Richtung Flexibilität der Arbeitszeit hervorgehoben (insbesondere 10 Stunden Normalarbeitszeit bei Gleitzeit, Erhöhung des Durchrechnungszeitraumes auf 18 Monate) verbunden mit dem gemeinsamen Bekenntnis, im Bereich der Flexibilisierung neue innovative Modelle auf Betriebsebene zu erproben. Zusätzlich soll noch heuer eine Bildungsfreistellung im Ausmaß von zwei Arbeitstagen pro Jahr eingeführt werden, die bis 2012 kontinuierlich auf fünf Arbeitstage erhöht werden soll.

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