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25 Jahre mit Bravour im Dienste der Gemeindepolitik

Der Rankweiler Manfred Speckle war 25 Jahre mit Bravour in der Rankweiler Gemeindepolitik tätig.
Der Rankweiler Manfred Speckle war 25 Jahre mit Bravour in der Rankweiler Gemeindepolitik tätig. ©Luggi Knobel
VN-HEIMAT-INTERVIEW: Mit Manfred Speckle (67) Manfred Speckle: Ein Vierteljahrhundert mit Bravour im Dienste der Gemeindepolitik POLITIK. (VN-tk) Von 1975 bis 2000, davon in den Jahren 1990 bis 1995 als Vizebürgermeister in der 12.000 Seelengemeinde Rankweil im Einsatz, war Manfred Speckle ein ganz wichtiger Bestandteil in der Rankweiler Gemeindepolitik und hat fast zwei Jahrzehnte lang das Jahresbudget der Marktgemeinde Rankweil erstellt.

Als Obmann vom Wirtschaftsbund Rankweil hat der 68-jährige Rankweiler zusammen mit Werner Latzer und Albert Tschanett den Rankweiler Herbstmarkt gegründet. Mit dem Aufleben einer alten Rankweiler Weintradition am Abhang des Liebfrauenbergs hat Manfred Speckle mit Werner Abbrederis 25 Jahre lang Rankler Wein hergestellt. Trotz seines Pensionsalters leitet er immer noch die Geschicke seines Unternehmens Spera Trading.

Sie haben sich 25 Jahre intensiv der Rankweiler Gemeindepolitik gewidmet. Was waren ihre Aufgaben?

MANFRED SPECKLE: Vorwiegend war ich als Leiter im Finanzausschuss der Marktgemeinde Rankweil tätig und musste mindestens fünfzehn Jahre das damalige Budget für die Gemeinde erstellen, was damals auch keine leichte Aufgabe war. Anfang der 90iger Jahre war ich Vizebürgermeister in Rankweil. Wir haben damals auch keine unnötigen Maßnahmen in finanzieller Hinsicht setzen können. Mit der Übersiedelung ins neue Rathaus ist uns ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gelungen. Ich habe alle Aufgaben sehr gern gemacht und diese Zeit bleibt stets in ewiger Erinnerung. Schon vierzig Jahre bin ich Beisitzer in der Rankweiler Wahlbehörde. Seit eh und je übe ich in der ÖVP-Ortsgruppe Rankweil das Amt als Finanzreferent aus.

Warum haben sind Sie im Jahr 2000 aus der Rankweiler Gemeindepolitik zurück getreten?

MANFRED SPECKLE: Es war aus privaten und beruflichen Gründen einfach nicht mehr möglich.

Was sind die größten Unterschiede von damals und heute in der Gemeindepolitik?

MANFRED SPECKLE: Die Ansprüche in vielen Bereichen sind viel größer geworden. Speziell in der Kinderbetreuung wird nun viel größeren Wert gelegt als noch in der Vergangenheit. Groß ist der Egoismus jedes einzelnen.

Sind Sie mit der momentanen Ist-Situation in Rankweil zufrieden?

MANFRED SPECKLE: Die Marktgemeinde Rankweil steht gut da und kann getrost in die Zukunft blicken. Die Lebens- und Wohnqualität ist sehr hoch. Es gibt ausreichend Arbeitsplätze (etwa 6500) für die Bürger. Für die Rankweiler Vereine wird enorm viel getan. Auch die Angebote in der Bildung und Schulen sind vorbildhaft.

Sie haben Rankweiler Wein am Liebfrauenberg 25 Jahre lang hergestellt. Warum?

MANFRED SPECKLE: Das war und ist immer noch mein großes Hobby. Am Fuße des Liebfrauenbergs habe ich diese alte Rankweiler Tradition wieder auferwecken lassen.

Trotz ihres Pensionsalters arbeiten Sie immer noch in ihrem Unternehmen Spera Trading. Wieso?

MANFRED SPECKLE: Es macht einfach noch großen Spaß. Vor 42 Jahren habe ich die Firma Spera Trading gegründet. Vorwiegend werden Lebensmittel in arabische Länder exportiert.

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