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25 Jahre im Dienst für die Menschen

Das Wirken des Krankenpflegevereins Buch für das Vorarlberger Betreuungs- und Pflegenetz stand beim Jubiläumsakt im Fokus.
Das Wirken des Krankenpflegevereins Buch für das Vorarlberger Betreuungs- und Pflegenetz stand beim Jubiläumsakt im Fokus. ©Helmut Greber jun.
Buch. Umfängliche Bilanz samt Generationenwechsel beim Krankenpflegeverein.
25 Jahre Krankenpflegeverein Buch

Die Entwicklung der Hauskrankenpflege geht in Vorarlberg weit in der Geschichte zurück. Während in Lustenau 1899 der erste Verein aus der Taufe gehoben wurde, blickt der 1995 gegründete Krankenpflegeverein Buch (KPV) nun auf ein Vierteljahrhundert. Dass sich das grundlegende Wirken von einst maßgeblich zur heutigen Gesundheitsdienstleistung verändert hat, konnten rund 100 Gäste bei der Jubiläumsversammlung im Gemeindesaal miterleben. So zog Gründungsobmann Kurt Greber letztmalig eine umfängliche Bilanz. Trotz den steigenden Anforderungen zwischen den Pflegestandards, den Wünschen der Patientinnen und Patienten in vertrauter Umgebung betreut zu werden, sowie der Finanzierbarkeit der facettenreichen Leistungen, ist ein Credo geblieben: „Ein Herz für die Menschen“.

Leistungspunkte

Neben vielen Sitzungsterminen galt es aber auch die Fahrzeuge für das Pflegeteam im regionalen Verbund instand zu halten. So finden sich für die Betreuung im Vorjahr in Buch knapp 3.900 gefahrene Kilometerin in der Statistik wieder. Die Pflegezeit am Patienten selbst wird um den Kostenaufwand eruieren zu können, mittels Punktesystem (1 Punkt entspricht fünf Pflegeminuten) dargestellt. Gesamt sind es 8.766 Leistungspunkte für das Vorjahr. Für die Berggemeinde bedeutet dies im Vergleich zu den seit 2013 im Pflegepool Hofsteig integrierten weiteren KPV – Vereinen aus Bildstein, Kennelbach und Schwarzach, mit 14,04 Prozent den zweitkleinsten Anteil.

900 Essen zugestellt  

„In den letzten sieben Jahren wurden 43 Patienten gepflegt“ resümierte Pflegeleiterin Susanne Vonach mit Hinweis auf den Anstieg der 24 – Stunden – Betreuung. Beim Mobilen Hilfsdienst setzen die Bucher seit 2009 auf die Kooperation mit dem KPV Alberschwende. Der rollende Essentisch fand mit über 900 zugestellen Speisen wiederum Anklang. Die Aufwendungen belaufen sich bei 936 Stunden, ohne die Einrechnung u.a. der Tagesbetreuung als weitere Dienstleistung. Übrigens, schon 1998 erkannten die Verantwortlichen die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit bei der sich stetig verändernden Pflegelandschaft. So wurde damals kurzerhand zum Schneiderkopf – Sozialgipfel geladen.

Illustre Gästeschar

Sehr angetan vom Wirken der jubilierenden Organisation, wo nun über 160 Familienmitgliedschaften registriert sind, zeigte sich die illustre Gästeschaar, darunter auf Premierenbesuch Wolfgang Rothmund (Obmann Hauskrankenpflege Vorarlberg) mit der neuen GF. Angela Jäger, Kitty Hertnagel (ARGE Mobile Hilfsdienste), Hausherr und Bgm. Franz Martin mit Amtskollegin Angelika Schwarzmann, Helmut Leite (Hofsteig – Pflegedienstgründer), sowie die KPV – Vertreter Ewald Bereuter (Alberschwende), Peter Heinzle (Wolfurt), Manfred Madlener (Kennelbach), Buchs Altbürgermeister Ewald Hopfner und Pfarrer a.D. Herbert Böhler.

Aufbauarbeit

Während Landesrätin Katharina Wiesflecker in ihrem Statement die soziale Landschaft beleuchtete, informierte Regierungskollegin Martina Rüscher zur Pflegeausbildung. Beide Politikerinnen zollten den scheidenden Funktionären für die enorme Aufbauarbeit ihren Respekt. In Summe ein Gesamtportfolio wo auch neben Obmann Greber Langzeitkassier Edelbert Schelling mit Unterstützung seiner Gattin Monika ordentlich gefordert war. Er konnte letztendlich seinen 25. Kassabericht positiv analysieren. Eine Anerkennung fand auch die Arbeit von Resi Flatz, die seit der ersten Stunde als Delegierte seitens der Pfarre unterschiedlichste Tätigkeiten verrichtet.

Generationenwechsel

Mit der Wahl von Daniela Lehner zur neuen Obfrau wurde dem angekündigten Generationenwechsel Ausdruck verliehen. Ihr zur Seite steht die langjährige Funktionärin Agnes Müller (Vize). Neu im Team sind Annette Böhler (Schriftführung) sowie Matthias Böhler der sich um die breite finanzielle Administration kümmert. Mit der rhythmischen Showeinlage des Pflegeteams samt Darbietungen einer Bläsergruppe des Musikvereins, fand der Jubiläumsakt einen stimmungsvollen Ausklang. (MST)

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