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230 Bootsflüchtige auf Sardinien und Sizilien gelandet

Die Flüchtlingswelle über das Mittelmeer nach Italien ebbt nicht ab. Am Dienstag gingen innerhalb weniger Stunden über 230 Migranten auf den Inseln Sardinien, Sizilien und Lampedusa an Land.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete, brachte die Küstenwache mehrere Boote mit insgesamt 130 Insassen rund 30 Seemeilen vor Sardinien auf.

Die aus Algerien stammenden Männer seien in den Hafen von Cagliari gebracht worden. Zugleich landeten 43 illegale Einwanderer, darunter viele Frauen, auf Lampedusa. Sie seien in ein neues Auffanglager gebracht worden.

Bereits wenige Stunden zuvor seien 24 Flüchtlinge ebenfalls auf Lampedusa eingetroffen, hieß es. Weitere 18 Männer hätten mit ihrem Boot die sizilianische Südküste erreicht. Vermutlich seien die Boote aus Nordafrika gekommen. Vor allem das gute Wetter und die ruhige See seien der Grund, dass derzeit besonders viele Boote die Überfahrt über das Mittelmeer wagten, hieß es weiter. Erst am Wochenende hatten 260 Afrikaner Lampedusa erreicht.

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