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205.000 Zuseher sahen "Tosca"-Premiere

Des einen Freud - des anderen Leid: Während man sich bei der "Tosca"-Premiere in Bregenz über stabiles Wetter freute, hätten dem ORF am Donnerstag ein Paar Regenwolken wahrscheinlich gut getan.

Lediglich 205.000 Zusehern bei einem Marktanteil von 13 Prozent waren im Durchschnitt bei der Live-Übertragung von Puccinis „Tosca“ auf ORF 2 dabei. Damit liegt die Bregenzer Premiere deutlich unter den Zuseherzahlen, die der ORF in den vergangenen Jahren etwa mit Live-Übertragungen von den Salzburger Festspielen erreichte.

Die im Fernsehen bisher beliebteste Oper war „La Traviata“ mit Anna Netrebko von den Salzburger Festspielen 2005. Hier schalteten durchschnittlich 735.000 Zuseher ein und bescherten dem ORF einen Marktanteil von 25 Prozent. Im darauf folgenden Jahr sahen bei der Live-Übertragung von „Le Nozze di Figaro“ durchschnittlich immerhin 384.000 Zuseher (ebenfalls 25 Prozent Marktanteil) zu. „Die Regimentstochter“ aus der Wiener Staatsoper verfolgten im April dieses Jahres im Schnitt 344.000 Österreicher (13 Prozent Marktanteil) via ORF.

Während auf ORF 2 205.000 Zuseher die Puccini-Oper verfolgten, schalteten via 3sat, das die Premiere ebenfalls übertragen hat, weitere 251.000 Deutsche und Österreicher ein. Die „Tosca“-Sendungsverantwortlichen hatten zu Beginn dieser Woche die Hoffnung geäußert, dass mindestens 300.000 bis 500.000 Zuseher einschalten würden. Das größte Publikumsinteresse herrschte laut einer ORF-Aussendung in Vorarlberg gefolgt von Wien.

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