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2000 PS für die Montafonerbahn

mbs-Vorstandsdirektor Bertram Luger bei der Jungfernfahrt der neuen mbs-Diesellokomotive mit 2000 PS.
mbs-Vorstandsdirektor Bertram Luger bei der Jungfernfahrt der neuen mbs-Diesellokomotive mit 2000 PS. ©Foto: meznar-media.com

Die Montafonerbahn AG investiert weiter in die Region und somit in die Zukunft des Montafons. Nach der Erneuerung und Modernisierung der gesamten Busflotte der mbsBus GmbH und der Inbetriebnahme zweier neuer Nahverkehrspendelzüge für den regionalen Personenverkehr in Vorarlberg fand dieser Tage ein weiterer, wichtiger Augenblick statt – die Jungfernfahrt der neuen Diesellokomotive.

Umweltfreundlich

2000 PS, über 14 Meter lang, drei Meter breit und 69 Tonnen schwer: das ist das neue Flaggschiff der mbs. „Die Montafonerbahn AG ist mit ihrer über 100-jährigen Tradition fest in der Region verankert“, sagt mbs Vorstandsdirektor Bertram Luger. „Deshalb ist die Investition in die Zukunft ein logischer Schritt“, so Luger weiter. Bei der neuen mbs-Lokomotive handelt es sich um ein Fabrikat der Baureihe 203, welche vom in Bahnkreisen bekannten Anbieter Alstom am Standort Stendal (nähe Berlin) von Grund auf neu aufgebaut wurde.

„Die Lokomotive überzeugt sowohl durch ihre große Zuverlässigkeit, als auch durch von der mbs stets hochgeschriebene Umweltaspekte wie Lärmreduzierung, niedriger Energieverbrauch und fast keine Abgase mehr“, schildert ein sichtlich stolzer mbs Vorstandsdirektor den 1,5 Millionen-Euro-Einkauf. Durch umweltfreundliche Technologien und einem Rußpartikelfilter wird der Partikelausstoß nach Angaben der Firma Alstom um etwa 97 Prozent reduziert.

Universell einsetzbar

Die mbs ist mit dem Kauf dieser Diesellok ihrem Ruf als vorausschauendes und erfolgreiches Eisenbahnunternehmen wieder einmal gerecht geworden. Zumal es sich um die erste Lieferung einer Lok dieser Art nach Österreich handelt. „Die Überstellung der ersten Güterlokomotive von Alstom nach Österreich hat für uns Signalcharakter. Österreich ist für uns ein wichtiger Markt für den Schienenverkehr. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die mbs als ersten Kunden im Bereich Güterverkehr in Österreich gewinnen konnten“, sagt Martin Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung von Alstom Transport Deutschland und Österreich.

Eingesetzt wird die neue Lokomotive übrigens bereits seit ihrer Ankunft im Montafon. Vorwiegend auf den nicht elektrifizierten Anschlussgeleisen, im Güterverkehr und auch als Notnagel, um den Bahnbetrieb auch beim Ausfall der Elektrik aufrecht erhalten zu können. Darüber hinaus hat das neue 2000 PS-starke Zugpferd die Zulassung für das österreichische und deutsche Bahnnetz und ist somit universell einsetzbar.

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