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200 Millionen Euro-Poker um Cristiano Ronaldo von Real Madrid

Cristiano Ronaldo will von Real Madrid weg.
Cristiano Ronaldo will von Real Madrid weg. ©APA
Real Madrids Präsident Florentino Perez ist Wechselgerüchten um Stürmerstar Cristiano Ronaldo in mehreren Interviews entgegengetreten. "Niemand hat uns ein Angebot gemacht", wiegelte Perez im Gespräch mit dem spanischen Radiosender "Onda Cero" ab. Der Sport-Tageszeitung "Marca" versicherte er: "Ronaldo ist Spieler von Real Madrid, und das wird er bleiben."
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Gegen den Stürmerstar wird in Spanien wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Nach einer Anzeige der Staatsanwaltschaft soll Ronaldo von 2011 bis 2014 gut 14,7 Millionen Euro hinterzogen haben. Am vergangenen Freitag erschienen Berichte, nach denen der 32-Jährige Real wegen der Ermittlungen verlassen wolle. Seither gibt es täglich Spekulationen über seinen Wechsel zu Paris St. Germain, Manchester United oder gar Bayern München. Die Bayern haben das aber schon offiziell dementiert und als “Ente des Tages” in das Reich der Fabeln verwiesen.

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Real-Präsident verteidigt Cristiano Ronaldo

Zu den Steuervorwürfen gegen Cristiano Ronaldo sagte Perez: “Ich muss ihn verteidigen, was auch immer es kostet: als Spieler und auch als Mensch.” Jeder müsse seine Steuer-Verpflichtungen erfüllen. “Ich habe keine Zweifel, dass Cristiano in der Lage ist, sich zu verteidigen.” Nach Perez’ Informationen hätten Ronaldo und sein Management in Spanien die gleichen finanziellen Maßnahmen getroffen wie zu seiner Zeit in England. “Und dort hatte er nie Probleme.”

Zidane will Ronaldo halten

Gesprochen habe er mit Ronaldo seit Aufkommen der Steuer-Affäre noch nicht, meinte Perez. “Offensichtlich ist etwas passiert, was ihn gestört und seine Glaubwürdigkeit verletzt hat. Ich bin sicher, er wird uns das erzählen, und dann werden wir sehen.” Aktuell jedoch befinde sich CR7 mit Portugal beim Confederations Cup und er wolle die Atmosphäre im Team des Europameisters “nicht stören”, meinte Perez. Auch Real-Trainer Zinedine Zidane will alles unternehmen um Cristiano Ronaldo von einem Verbleib bei Real Madrid zu überzeugen.

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Cristiano schweigt

Cristiano Ronaldo schweigt seit Aufkommen der Berichte über seine Wechselabsichten. Die Vorwürfe im Steuerverfahren hat er selbst und sein Management zurückgewiesen. Bei Real steht der Superstar noch bis 2021 unter Vertrag, seine Ausstiegsklausel beträgt eine Milliarde Euro. Wie die “Marca” zuletzt wissen wollte, verlange Real 200 Millionen Euro für den Stürmer. Das können nur wenige Klubs stemmen. In diesen Poker werden wohl nur Paris Saint-Germain und Ronaldo’s Ex-Klub Manchester United einsteigen können. Englische Medien berichteten am Montag übereinstimmend, der 32-Jährige habe seinem Berater das Mandat für entsprechende Verhandlungen erteilt. “Ich soll dafür alles Notwendige unternehmen”, wurde Jorge Mendes zitiert. CR7 scheint ManU zu bevorzugen.

CR7: Werbewert von 1 Milliarde Euro

Die Wahnsinns-Transfersumme von rund 200 Millionen Euro – ohne Gehalt natürlich – relativiert sich allerdings, wenn man an den unglaublichen Werbewert von CR7 denkt. Alleine durch Trikotverkäufe könnte wohl ein Großteil der Ausgaben refinanziert werden. Zudem hat Cristiano Ronaldo die mit Abstand meisten Fans und Follower in den Sozialen Netzwerken. 276,7 Millionen Fans folgen ihm alleine auf Facebook, Instagram und Twitter. Laut “Forbes” liegt Ronaldo’s Werbewert bei knapp einer (!) Milliarde Euro. Da könnte sich ein Investment in den 32-Jährigen allemal rentieren, selbst bei einer Ablöse von 200 Millionen Euro und einem Netto-Gehalt von rund 25 Millionen Euro jährlich.

Einkommen: 83 Millionen Euro pro Jahr

Lauf “Forbes” ist Cristiano Ronaldo mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 83 Millionen Euro der bestbezahlte Sportler der Welt, noch vor NBA-Superstar LeBron James und seinem ewigen Rivalen Lionel Messi vom FC Barcelona.

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