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200.000 Inder obdachlos

Schwere Überschwemmungen nach schweren Monsunregenfällen haben im Norden Indiens mehr als 200.000 Menschen obdachlos gemacht.

Der Brahmaputra-Strom und mehrere Nebenflüsse seien über die Ufer getreten und hätten im Bundesstaat Assam etwa 260 Dörfer unter Wasser gesetzt, teilten die Behörden in der Provinzhauptstadt Guwahati am Sonntag mit.

Die Situation sei „ernst“, für die kommenden 48 Stunden werde ein weiteres Ansteigen der Wasserpegel erwartet. An mehreren Stellen seien Deiche gebrochen, weitere Dammbrüche stünden bevor.

„Tausende Menschen sind notdürftig in Zelten, Regierungsgebäuden und Schulen untergekommen“, sagte Provinzminister Nurzamal Sarkar. Die Armee sei zur Hilfe in die Katastrophengebiete geschickt worden. Mehrere Regionen in Assam waren nach Behördenangaben von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Fluten zahlreiche Straßen unter Wasser gesetzt hatten. Im vergangenen Jahr hatten vier Millionen Menschen in Assam bei Überschwemmungen ihr Obdach verloren.

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