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20 Tonnen-Flügel für den Life Ball in Wien

Für den Life Ball am Samstag wird bereits der Rathausplatz in Wien umgebaut. Zwei 10 Tonnen schwere Flügel bilden das Herzstück.
Umbauten für den Life Ball

Die Vorbereitungen für den 19. Life Ball am Samstag laufen auf Hochtouren. Etwa 150 Bauarbeiter waren bei einem Lokalaugenschein Montagvormittag am Rathausplatz im Einsatz, um die Bühne, Tribünen, Stände und den Laufsteg zeitgerecht fertigzustellen. Mit der Montage des Herzstückes, zwei überdimensionale Engelsflügel, sollte mit etwas Verspätung noch am Nachmittag begonnen werden. Viel Bewegung ist heuer auf der Bühne des Life Balls zu erwarten, die sich dem Element Luft unter dem Motto “Spread the Wings of Tolerance” verschrieben hat. “Die Flügel können geschlossen werden und das ergibt ein pulsierendes Herz, wenn sie offen sind, wirken sie wie ein dramatischer Theatervorhang, der vieles preisgeben wird”, erklärte Life Ball-Organisator Gery Keszler. Größte Sorge bleibt das Wetter, nachdem die Eröffnung im vergangenen Jahr wegen eines Gewitters abgebrochen werden musste. “Das ist so ziemlich das Einzige, das ich nicht kontrollieren kann”, sagte Keszler.

Gigantische Bühne für den Life Ball

Mit der Planung der Bühne, die auch die Wiener Festwochen benutzten, wurde bereits im Oktober begonnen. “Es ist natürlich ein besonderes Projekt, weil es extrem herausfordernd ist”, meinte der technische Leiter, Andreas Brandl. Das Bühnendach wird am Samstag eine Höhe von 20 Meter erreichen und 27 Meter breit sein. Verkleidet wird das Gerüst mit rund 3.500 Quadratmeter bedrucktem Stoff, der Wolken zeigen soll. Besondere Spannung wird beim Aufbau der Flügel herrschen, weil bisher noch kein Probedurchgang der Montage möglich waren. An Ort und Stelle war deshalb auch Reinhard Mechtler von der Firma FCP, der maßgeblich an der Konstruktion der über zehn Tonnen schweren Stahlkonstruktionen beteiligt war. “Besonders schwierig ist es, dass die Bühne Wind und Wetter ausgesetzt ist”, so Mechtler. Doch selbst starker Wind sollte heuer aufgrund spezieller Sicherheitsvorkehrungen kein Problem darstellen. “Trotzdem hoffe wir, dass es nicht soweit kommt”, erklärte Mechtler. Ebenfalls im Einsatz ist das Transportunternehmen DB Schenker, das zum vierten Mal Logistikpartner des Life Ball ist. “Insgesamt transportieren wird mehr als 20 Tonnen an”, erklärte Wolfgang Schmid. Das Gesamtprojekt biete jeden Tag neue Herausforderungen, aber “es gibt keinen Plan B, es muss einfach alles funktionieren”, so Schmid.

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