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20-jähriges Bestehen

1985 wurde die IfS-Sachwalterschaft in Vorarlberg gegründet. Ihr 20-jähriges Jubiläum feierte die IfS-Sachwalterschaft kürzlich im Vinomnasaal in Rankweil.

Seither kümmert sich der Verein äußerst erfolgreich um die gesetzliche Vertretung von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen sowie um ältere Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können. Ihr 20-jähriges Jubiläum feierte die IfS-Sachwalterschaft kürzlich im Vinomnasaal in Rankweil. Die Gäste kamen zahlreich, um gemeinsam mit der IfS-Sachwalterschaft den 20. Geburtstag in Rankweil zu feiern: Rund 130 MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche SachwalterInnen, über 50 VertreterInnen anderer Sozialinstitutionen sowie Vertreter des Bundesministeriums für Justiz, der Vorarlberger Landesregierung und der Landespolitik zählten zu den Gratulanten.

Grundlage der IfS-Sachwalterschaft ist das Sachwaltergesetz. Dieses trat 1984 in Kraft und hob damit die bereits veraltete Entmündigungsordnung auf. „Das Schreckgespenst Entmündigung hatte ein Ende“, betonte der Leiter der IfS-Sachwalterschaft Mag. Florian Bachmayr-Heyda in seinem Rückblick auf die beiden vergangenen Jahrzehnte. „Mit der Einführung der Sachwalterschaft wurde die rechtliche Stellung der betreuten Personen deutlich verbessert. Erstmals gab es die Möglichkeit einer wirklichen Unterstützung für Menschen mit Behinderung, für psychisch Kranke und demente Menschen.“

Bachmayr-Heyda: „Zur Verbreitung dieses Unterstützungsgedankens maßgeblich beigetragen hat mit Sicherheit die Schaffung der Sachwalterschaftsvereine – 1985 mit der Gründung der IfS-Sachwalterschaft in Vorarlberg.“ Seither kümmern sich hierzulande SachwalterInnen um die materielle Situation der betreuten Menschen, sie vertreten vor Behörden, halten persönlichen Kontakt mit den Betroffenen und sichern nicht zuletzt eine soziale Betreuung. Den Auftrag hierfür erteilt das jeweilige Bezirksgericht und zwar nur dann, wenn die betroffene Person keine geeigneten Angehörigen hat, die eine Sachwalterschaft übernehmen könnten.

Lob und Dank gebührte allen MitarbeiterInnen

Dass dies immer häufiger der Fall ist, belegen die Zahlen. 2004 betreute die IfS-Sachwalterschaft beispielsweise 537 KlientInnen. 35 Prozent der betreuten Menschen waren zu diesem Zeitpunkt über 65 Jahre alt. „Eine so große Anzahl an Menschen zu unterstützen wäre ohne den tatkräftigen Beitrag unserer Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nicht möglich“, sparte Bachmayr-Heyda in seiner Rede nicht mit Anerkennung und dankte allen MitarbeiterInnen der IfS-Sachwalterschaft für ihr Engagement und ihren Weitblick. Ebenso hatte es Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber zuvor in seiner Begrüßungsrede gehalten: Auch er hatte das Verdienst und den Einsatz der MitarbeiterInnen der IfS-Sachwalterschaft betont.

Für ihre Bemühungen dankten der Leiter der IfS-Sachwalterschaft und der Geschäftsführer des Institut für Sozialdienste, Dr. Stefan Allgäuer, dem Bundesministerium für Justiz – vertreten durch Sektionschef Dr. Hermann Germ und LStA Dr. Michael Stohrmann – und dem Land Vorarlberg dafür, „dass sie diese wichtige Arbeit mit finanziellen Mitteln erst ermöglichen.“

Für eine unterhaltsame Stimmung während der Feier sorgte der Kabarettist Markus Linder, der neben seiner amüsanten Moderation den Abend auch durch musikalische Beiträge zu einem Genuss machte.

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