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18 Prozent der Österreicher haben Schlafstörungen

Österreich - 18 Prozent der Österreicher haben Schlafstörungen, 26 Prozent wachen in der Nacht auf. Das hat eine repräsentative Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung ergeben.

Im Durchschnitt schlummern die „Alpenrepublikaner“ pro Tag sechs bis acht Stunden. Drei Viertel von ihnen benötigen bis zu 30 Minuten zum Einschlafen.

75 Prozent der Österreicher schlafen laut der Umfrage mit 1.000 Personen sechs bis acht Stunden, 15 Prozent kommen mit weniger Schlaf aus. Andererseits brauchen zehn Prozent der Bevölkerung auch mehr Schlaf.

18 Prozent der Befragten gaben an, an Schlafstörungen zu leiden. Bei einer vergliechbaren Studie aus dem Jahr 1993 waren es 26 Prozent gewesen. 72 Prozent der Betroffenen leiden darunter schon länger als sechs Monate. Über Durchschlafstörungen berichteten 26 Prozent der Probanden.

Bei den Schlafstörungen wurden Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe) mit 22 Prozent, unruhige Beine mit 21 Prozent und Albträume mit 22 Prozent am häufigsten genannt. Nur ein Viertel der Menschen mit Schlafstörungen hat dagegen schon etwas unternommen. Von diesem Viertel sprachen fast alle (96 Prozent) mit ihrem Arzt über das Problem.

Sieben Prozent der „schlafgestörten“ Österreicher (18 Prozent) haben in den vergangenen vier Wochen ein Schlafmittel eingenommen, davon allerdings 56 Prozent pflanzliche Mittel wie Baldrian etc., während 44 Prozent der Schlafgestörten aus diesem Grund zu Pharmazeutika greifen.

Guter Schlaf bedeutet für die Österreicher: „Nicht aufwachen müssen“ (22 Prozent), „Entspannung/Erholung/Energie tanken“ (21 Prozent) und schließlich „ungestörter Schlaf“ (14 Prozent).

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