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15 Tote bei Bombenanschlägen im Südirak

Irak - Bei der Explosion von zwei Autobomben an einem Busbahnhof in der südirakischen Stadt Kurna sind am Freitag in der Früh nach Krankenhausangaben mindestens 15 Menschen getötet worden.

Mindestens 30 weitere Personen wurden verletzt, wie der arabische Nachrichtensender al-Jazeera berichtete. Es wird befürchtet, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen wird.

Der Polizei zufolge explodierten die beiden Sprengsätze kurz nacheinander in der Stadt Kurna: Einer davon sei in einem Bus gezündet worden, der sich gerade in einem Busbahnhof befunden habe, der andere in einem Auto auf einem Markt.

Kurna liegt nördlich der zweitgrößten irakischen Stadt Basra im vorwiegend von Schiiten bewohnten Süden des Landes. Autobomben sind dort seltener als in anderen Landesteilen, in den vergangenen Monaten hat ihre Zahl aber zugenommen. Regierungsvertreter machen dafür das Extremistennetzwerk Al-Kaida verantwortlich, das Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten schüren wolle. Auch unter schiitischen Gruppierungen verschärft sich allerdings der Machtkampf in der ölreichen Region um Basra.

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