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15. Rang auf internationalem Korruptionsindex

Österreich belegt wie schon im Vorjahr den 15. Platz auf der Rangliste der am wenigsten korrupten Länder der Welt, dem Index der NGO Transparency International (IT).

In Finnland, Dänemark und Neuseeland hat Korruption laut der Studie den unfruchtbarsten Boden. Am stärksten verbreitet war die Korruption in Nigeria, Bangladesch, Paraguay, Madagaskar und Angola.

Die Schweiz findet sich noch vor Österreich auf dem 12., Deutschland hingegen hinter Österreich gemeinsam mit Israel auf dem 18. Platz. Die USA kommen knapp hinter Österreich auf Rang 16.

Transparency International bezieht sich auf Korruption, wie sie von Geschäftsleuten und Risiko-Analysten wahrgenommen wird. Dabei wurden auch Untersuchungen unabhängiger Institutionen genutzt. Der TI -Vorsitzende Peter Eigen wertete das Ergebnis der Jahresstudie als Beleg, dass Politiker weltweit „strikter gegen die Korruption vorgehen müssen, um den Teufelskreis aus Armut und Korruption zu durchbrechen“.

Eigen wies in Berlin darauf hin, dass von den 102 aufgelisteten Ländern 70 weniger als fünf von maximal 10 Punkten erreichten. Darunter seien viele der ärmsten Länder der Welt. „Korrupte politische Eliten in Entwicklungsländern arbeiten Hand in Hand mit skrupellosen Geschäftsleuten und Investoren“, sagte Eigen. Dabei werde privater Nutzen vor das Gemeinwohl und die politische Entwicklung ihrer Länder gestellt.

Transparency International wurde 1993 gegründet und widmet sich ausschließlich der Bekämpfung der Korruption. Das internationale Sekretariat befindet sich in Berlin.

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