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12-Stunden-Tag-Hotline von AK Vorarlberg

AK-Präsident Hämmerle kritisiert "Husch-Pfusch-Gesetz".
AK-Präsident Hämmerle kritisiert "Husch-Pfusch-Gesetz". ©VOL.AT/Rauch
Zwei Monate nach der Einführung des neuen Arbeitszeitgesetzes richtet die Arbeiterkammer Vorarlberg eine Hotline ein.

Unter der Nummer 050/258-1260 erteilen ab sofort Arbeitsrechtsexperten Auskünfte zum Arbeitszeitgesetz und nehmen aktuelle Erfahrungen entgegen. Laut Arbeiterkammer würden derzeit immer mehr Fälle bekannt, bei denen Beschäftigte unter Druck gesetzt und die neuen Arbeitszeitregeln unterlaufen werden. Dabei würde das recht auf freiwillige Ablehnung von Überstunden teilweise systematisch umgangen werden – auch in Vorarlberg sei es jetzt zu Problemen gekommen.

“Husch-Pfusch-Gesetz”

“Seit der Hoppla-Hopp-Einführung arbeitet mein Sohn als Maler, regelmäßig, jeden Tag zwischen 10 und 12 Stunden. Einschließlich Freitag. Sein Arbeitgeber nimmt das seither regelmäßig in Anspruch. Von wegen freiwillig oder ausnahmsweise. Für mich ist das Ausbeutung per Beschluss”, so eine besorgte Mutter.

„Es ist genau das, was wir befürchtet haben – ein Husch-Pfusch-Gesetz, das ohne irgendeine Begutachtung durchgepeitscht wurde und an dem man in den nächsten Jahren herumdoktern wird“, so AK-Präsident Hubert Hämmerle. Er fordert, dass sich die Regierung mit den Sozialpartner an einen Tisch setzt und eine Lösung ausarbeitet. Wichtiger Bestandteil für ihn ist dabei die Mitbestimmung der Betriebsräte.

(red)

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