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11 Tote Iraker bei Selbstmordanschlag

Bei einem Autobombenanschlag gegen den polnischen Stützpunkt in der irakischen Stadt Hillah sind am Mittwochmorgen 11 Iraker getötet worden.

Unter den Angehörigen der zur US-Besatzungskoalition gehörenden polnischen Truppen habe es überdies mindestens acht Verletzte gegeben, sagte ein polnischer Militärsprecher dem öffentlichen Rundfunk.

Hillah liegt rund 100 Kilometer südlich von Bagdad. Polen führt seit Anfang September vergangenen Jahres in fünf irakischen Provinzen das Kommando über eine 9.000 Mann starke multinationale Truppe.

Bei den Verletzten handelte es sich um sechs Polen, einen Ungarn und einen Amerikaner, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP unter Berufung auf einen Militärsprecher in Camp Babylon, dem Hauptquartier der polnischen Besatzungszone. Die Verletzungen der Soldaten seien nicht lebensbedrohlich.

Die beiden irakischen Attentäter hatten demnach versucht, mit ihren Fahrzeugen den gesicherten Eingang zu dem Stützpunkt Camp Charlie zu durchbrechen. Ein Fahrer wurde erschossen. Der zweite Wagen explodierte. Durch die Wucht der Explosion wurde die Betonmauer, die das Lager umgibt, beschädigt sowie ein ziviles Gebäude auf dem Gelände. Polnische Soldaten suchten zusammen mit der irakischen Polizei in den Trümmern nach weiteren Opfern, hieß es.

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