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100 Tage bis zur WM

100 Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist am Mittwoch in Kaiserslautern vor dem Länderspiel Polen gegen die USA die WM-Eintrittskarte offiziell vorgestellt worden. Die Vorbereitungen liegen "voll im Plan". 

Tragendes Element im visuellen Erscheinungsbild des überdimensionalen WM-Tickets mit grün und gelb als Grundfarben ist die stilisierte Welle in Anlehnung an “La-Ola“, der Welle der Begeisterung in den WM-Stadien. In englischer Sprache sind die jeweiligen Spielinformationen auf den insgesamt 3,07 Millionen Karten aufgedruckt. Dazu zählen neben der Paarung und der Gruppen- und Turnierphase auch die exakten Daten für den Sitzplatz in einem der zwölf WM-Stadien. “Ich behaupte kühn, die Karten sind nicht zu fälschen”, sagte OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach, der auch auf das Novum hinwies, dass in den Tickets ein spezieller Chip integriert ist. “Das Drehkreuz beim Einlass öffnet sich nur, wenn die Karte absolut okay ist.” Der Nachfragedruck wachse mit jedem Tag, den die WM näher rücke, meinte der OK-Vizepräsident. Von den 3,07 Millionen Tickets sind nach drei Verkaufsphasen bereits 2,6 bis 2,7 Millionen vom Markt. Die Fans werden ihre Karten sechs bis acht Wochen vor dem Turnierbeginn am 9. Juni erhalten.

Organisatoren “voll im Plan”
Die Organisatoren haben 100 Tage vor dem Eröffnungsspiel in München eine positive Zwischenbilanz gezogen. “Wir sind voll im Plan und haben präventiv alles gemacht”, erklärte Niersbach. Jetzt würde es darum gehen, dass Details wie die Ausschilderung in den Städten, die Dekoration oder der Rasen passen. Niersbach räumte aber letzte Unsicherheiten ein: “Wir wissen nicht, ob die Städte den Ansturm bewältigen können, wenn plötzlich 100.000 Engländer oder Niederländer kommen und nur jeweils 10.000 davon Karten haben.” Der Vorsitzende der Polizei-Gewerkschaft (GdP), Konrad Freiberg, rechnet während der WM mit Auseinandersetzungen verfeindeter Hooligan-Gruppen. Allein aus England erwartet der GdP-Chef pro Spiel der englischen Nationalmannschaft rund 25.000 Fußball-Fans, “die ohne Eintrittskarten anreisen wollen”.

50.000 Freiwillige aus aller Welt bewarben sich für WM
50.000 freiwillige Helfer aus aller Welt haben sich für die Fußball-WM (9. Juni bis 9. Juli) beworben. Dies ist das Endergebnis aus drei Bewerbungsphasen für das Volunteer-Programm der FIFA-WM 2006, das insgesamt 15.000 Personen vorsieht. “Wir sind begeistert über den enormen Zuspruch aus der ganzen Welt”, erklärte der für das Volunteer-Programm zuständige OK-Vizepräsident Theo Zwanziger. In den zwölf WM-Städten wurden bereits tausende Bewerbungsgespräche geführt. Auch die Bewerbungen, die noch kurz vor dem Ende eingingen, werden gesichtet. Bis Mitte März werden alle Kandidaten benachrichtigt.

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