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100 Jahre Schulhaus Buch

Das Bucher Schulhaus weist eine interessante Entwicklung auf.
Das Bucher Schulhaus weist eine interessante Entwicklung auf. ©Michel Stocklasa/ Quelle: Ewald Hopfner
Buch. Die feierliche Weihe des markanten Gebäudes fand 1912 statt. Das zweigeschossige Schul- und Wohngebäude (teilweise verschindelter Blockbau) wurde damals in zweijähriger Bauzeit errichtet und 1951 erweitert.
100 Jahre Schulhaus Buch

„Dieses Haus hat ein besonderes Erscheinungsbild“, weiß Altbürgermeister Ewald Hopfner zu berichten, denn während seiner Amtszeit wurde das Gebäude grundlegend saniert und erweitert. Mit einem Kostenaufwand von 10 Mio. Schilling konnten Ende der Achtzigerjahre die Schulräume samt Keller geräumiger gestaltet und erneuert werden – in Rekordzeit von fünf Monaten. „Es gab sogar Zeiten wo die Schule dreiklassig geführt wurde“, merkt Hopfner an. Übrigens, ab September besuchen gesamt 31 Kinder die Volksschule, die seit 2009 unter der Leitung von Beate Imhäuser steht.

Raumnot

Buchs Kinder drückten früher die Schulbank im Mesnerhaus, zur Beheizung mussten die Schüler sogar täglich ein „Holzscheit“ mitbringen.  Mit Beginn des Wirkens von Lehrer Karl Bischofsberger ergaben sich bedeutende Ereignisse im Dorfgeschehen der Kleingemeinde. Denn die Körpergröße des Lehrers und die Anzahl von bis zu 70 Schülern zeigten dem damaligen Gemeindevorsteher Gustav Eberle die Notwendigkeit auf, ein neues Schulhaus zu errichten. „Bei der Weihe der neuen Schule kam das Brot aus der dorfeigenen Bäckerei“, bringt Hopfner weitere Details auf den Punkt. 1948 erfolgte erstmals eine Teilung der Schüler in zwei Klassen, denn die Raumnot war ein großes Problem. So wurde bis zur Erweiterung der Schule der Unterricht in der ehemaligen Gemeindekanzlei abgehalten, welche auch als Proberaum für die Musikkapelle diente.

Belebtes Haus

Zusammenhängend mit der 100-jährigen Geschichte des Hauses gibt es aber noch weitere Meilensteine. So steht der Schule mit der Errichtung des Gemeindesaals seit über 30 Jahren ein Turnsaal zur Verfügung. Mit der Jahrtausendwende folgte unter Bgm. Franz Martin auch die Gestaltung der Aufenthaltszone (mit Grünfläche und Sportplatz) rund um die Schule. Davor wurde der Vorplatz auch als Parkfläche und Austragungsort für Zeltfeste mitbenützt. Mit dem Bau des Gemeindezentrums wechselte 2004 das Gemeindeamt, welches ebenfalls im Schulhaus integriert war, seine Adresse. Übrigens, in Buch beleben nicht nur die ABC – Schützen die Schule, denn im Ober- und Dachgeschoss sind zusätzlich noch drei Wohnungen untergebracht. (MST)

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