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10 Fakten über die Heiligen Drei Könige

Die Dreikönigsaktion des Sternsingens ist die größte jährlich stattfindende Hilfsaktion.
Die Dreikönigsaktion des Sternsingens ist die größte jährlich stattfindende Hilfsaktion. ©VOL.AT
Die Heiligen Drei Könige werden auch die Weisen aus dem Morgenland genannt. Sie werden in der Weihnachtsgeschichte des Matthäusevangeliums als Sterndeuter bezeichnet und wurden durch den Stern von Bethlehem zum Jesukind geführt.
"Wollen den Menschen Freude bereiten"

Zum heutigen Feiertag der Heiligen Drei Könige gibt es zehn Fakten über die drei Weisen und den dazugehörigen Brauch des Sternsingens.

1. Die Namen

Die Heiligen drei Könige hießen nicht immer Caspar, Melchior und Balthasar. Im 6. Jahrhundert wurden sie erst Appelius, Amerius und Damascus (hebräische Namen), Galgalat, Balthasar und Melchior (griechische Namen) oder Thaddadia, Melchior und Balytora genannt. Die Namen, die wir heute benutzen, erhielten sie erst im 8. Jahrhundert.

2. Bedeutung der Geschenke

Mit der Gabe von Gold wird Jesus besonders geehrt, denn es ist ein wertvolles Metall. Weihrauch ist ein Harz, das im Gottesdienst verbrannt wird und symbolisch für die Reinigung, die Verehrung und das Gebet steht. Myrrhe ist ein bitterer Saft, der aus der Rinde eines Baumes gewonnen wird. In der Antike wurden Leichen mit dem duftenden Saft einbalsamiert. Die Gabe von Myrrhe könnte damit symbolisch schon auf Jesu Tod hindeuten.

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Gold, Weihrauch und Myrrhe.

3. Letzte Ruhestätte in Köln

Die Gebeine der Heiligen Drei Könige ruhen in Watte und weißer Seide in einem kostbaren Reliquienschrein im Kölner Dom.

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Der Schrein im Kölner Dom.

4. Vertreter verschiedener Kulturen

Einer der Könige wird traditionell als Mohr dargestellt und wurde seit dem Mittelalter als Vertreter Afrikas gedeutet, während die beiden anderen für Europa und Asien standen. Es wurde so zum Ausdruck gebracht, dass die gesamte damals bekannte Welt zum neugeborenen Jesus gefunden hat.

5. Tradition des Sternsingens

Die Tradition des Sternsingens, geht auf mittelalterliche Bräuche zurück, die früher genutzt wurden, um sich in der kalten Jahreszeit ein Zubrot und einen Zehrpfennig zu verdienen. Der Brauch wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts wiederbelebt und wird hauptsächlich in katholischen Gemeinden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol praktiziert.

6. Organisiert von der Katholischen Jungschar

Seit 1954 organisiert die Katholische Jungschar in Österreich das Sternsingen. Die Dreikönigsaktion ist mittlerweile die größte jährlich stattfindende Hilfsaktion.

7. Haussegnung

Mit geweihter Kreide wird von den Sternsingern C+M+B, verbunden mit der jeweiligen Jahreszahl, an die Haustüren oder die Türbalken  geschrieben. Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird spätestens seit den 1950er Jahren als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“) gedeutet. Die Inschrift soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen.

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Der Segen wird an Haustüren und Türbalken geschrieben.

8. Verwendung der Spenden

Gesammelt wird heute in der Regel für kinderbezogene Projekte im Rahmen der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit. In 20 Entwicklungsländern werden die Spenden der Sternsingeraktion eingesetzt, um notleidenden Menschen zu helfen. 500 Hilfsprojekte können pro Jahr finanziert werden. Bei der Durchführung arbeitet die Dreikönigsaktion eng mit den Partnern vor Ort zusammen.

9. 85.000 Sternsinger in Österreich

Alle österreichischen Sternsingerinnen und Sternsinger könnten zusammen locker ein großes Fußballstadion füllen.

10. Summer aller Spenden

16,7 Mio. Euro konnten bei der 62. Sternsingeraktion 2016 ersungen werden. Im Vorjahr waren es 16.253.108,00 Euro.

(Red.)

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