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Lkw-Auffächerung sorgt in Mäder für Unmut

Was passiert am Zollamt Höchst? FPÖ-Verkehrssprecher Hagen glaubt, dass der Grenzübergang zurückgestuft wird. Was passiert am Zollamt Höchst? FPÖ-Verkehrssprecher Hagen glaubt, dass der Grenzübergang zurückgestuft wird. - © VOL.AT/Hofmeister
von VN/Klaus Hämmerle - Mäder, Lustenau – Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer freut sich über Pilotprojekt. Ernst Hagen ortet neue Verkehrs-Belastungen.

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Seit Mittwoch rollen in Wolfurt vorabgefertige Transit-Lkw nicht mehr nur via Lustenau durch die Schweiz, sondern im Rahmen eines Pilotprojektes auch über den Grenzübergang bei Mäder. Drei Wochen lang wird der Versuch dauern. Eine Evaluation soll sofort danach durchgeführt werden. Während Bürger in Altach und Mäder über das kurzfristig ins Leben gerufene Projekt naturgemäß keine Freude haben, verhält es sich in Lustenau umgekehrt. „In Lustenau überqueren täglich über 1200 Lkw die Grenze. Wir sind damit der mit Abstand am stärksten belastete Grenzübergang im Unteren Rheintal. Mit dem nun gestarteten Pilotprojekt werden zumindest alle vorabgefertigten Lkw, die Richtung Chur/San Bernardino fahren, nicht mehr Lustenau passieren. Das wäre eine Abnahme der Lkw am Grenzübergang Lustenau-Au von 15 bis 20 Prozent“, freut sich der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer (48).
Gar keine Freude haben Verkehrsteilnehmer in Mäder. Von dort meldete ein VN-Bürgerforumsteilnehmer nämlich einen Lkw-Stau auf Schweizer Seite.

Mülltransporte

Der Lustenauer Bürgermeister sieht indes auch andere Möglichkeiten für eine Entlastung. Und zwar durch die Schaffung eines Grenzüberganges Brugg-St. Margrethen als vorgezogener Teil der großen Straßenlösung. „Zusammen mit einer Auffächerung des Schwerverkehrs könnte dieser neue Grenzübergang eine wirkliche Entlastung für Lustenau bringen und die Situation bis zur Umsetzung der neuen Verbindungsstraße deutlich verbessern“, ist der Lustenauer Bürgermeister überzeugt.

Als Beispiele für Entlastungsmöglichkeiten nennt Fischer sämtliche Mülltransporte zur Kehrichtverbrennungsanlage Buchs sowie Kieslieferungen Richtung Schweiz.

Hagens Kritik

Den Optimismus von Fischer nicht ganz teilen kann der Verkehrssprecher der FPÖ, Ernst Hagen. Der Landtagsvizepräsident und Lustenauer Gemeinderat befürchtet eine Zurückstufung des Zollamts in Höchst, wo laut Hagen künftig nur noch Regionalverkehr aus Höchst, Fußach, Gaißau und Hard abgefertigt werden soll. „Es ist ernüchternd, wenn man erkennen muss, dass einerseits positive Impulse durch eine geplante Auffächerung des Lkw-Schwerverkehrs gesetzt werden und im gleichen Atemzug doch wieder einseitige Verlagerungen des Verkehrs für Lustenau drohen. Das bringt wieder zusätzlichen Verkehr für uns, und das ist inakzeptabel“, wettert Hagen.

Was passiert in Höchst?

Wie die VN in Erfahrung brachten, existieren tatsächlich Pläne bezüglich einer Entlastung des Zollamtes Höchst. Allerdings nur dahingehend, dass auch mehr über Höchst fahrende Lkw bereits in Wolfurt vorabgefertigt werden sollen.
Von den Zollverantwortlichen im Land war am Donnerstag niemand für die VN erreichbar.

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